Der Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen (VUT) hat PRO MUSIK, den Verband freier Musikschaffender, eingeladen, in die Verhandlung über gemeinsame Vergütungsregeln im Audiostreaming einzutreten. Ziel dessen ist es, zwischen Musiker*innen und Labels angemessene und zeitgemäße Regeln über die Vergütung von Leistungsschutzrechten aufzustellen. Unter anderem fordert der Verband, die Umstellung auf ein faireres und transparenteres nutzerbasiertes Abrechnungsmodell – zugunsten von Künstler*innen und Hörer*innen. In einer vergangenes Jahr veröffentlichten Stellungnahme zielen die Vorschläge des Verbandes auf eine transparentere und optimierte Streaming-Ökonomie und fordern unter anderem, Künstler*innen eine faire zeitgemäße digitale Lizenzgebühr zu bezahlen. Diese Forderung möchte der Verband nun gemeinsam mit Pro Musik umsetzen.
Praktikant*in (m/w/d) Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Initiative Musik
Die Initiative Musik sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Praktikant*in (m/w/d) für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Als Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bieten wir interessante Einblicke in den Arbeitsalltag der Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Social Media Management und Event Management und suchen jemanden der sich mit eigenen Ideen einbringt. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. Mai 2023.
APPLAUS: Bewerbungsphase gestartet
Die Bewerbungsphase für den APPLAUS ist gestartet! Bis zum 17. Mai 2023 können sich Spielstättenbetreiber*innen und Veranstalter*innen aus allen Bereichen von Popularmusik und Jazz für die Auszeichnung bewerben. Eingereicht werden können Livemusikprogramme, die 2022 veranstaltet wurden. Seit 10 Jahren steht der APPLAUS für die kulturelle und soziale Bedeutung von Livemusikspielstätten und Konzertreihen. Der Award will damit unter anderem mehr öffentliche Aufmerksamkeit für die strukturellen Herausforderungen der Livemusikszene schaffen. Ausgezeichnet werden Spielstättenbetreiber:innen sowie Veranstalter:innen für ihre großartige Arbeit und herausragenden Livemusikprogramme mit Preisgeldern von bis zu 50.000 Euro. Für 2023 stehen dafür insgesamt rund 2,4 Millionen Euro zur Verfügung.
APPLAUS 2023: Auszeichnungen und Prämien
Beste Livemusikprogramme: bis zu 50.000 Euro
Beste Livemusikspielstätten: bis zu 35.000 Euro
Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen: bis zu 10.000 Euro
Sonderpreise für Awareness, Inklusion & Nachhaltigkeit: bis zu 8.000 Euro
Gender Pay Gap 2022 in ausgewählten künstlerischen Berufen in Deutschland
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat das Büro für Kulturwirtschaftsforschung (KWF) in Köln damit beauftragt, Daten der Künstlersozialkasse (KSK) mit Blick auf konkrete Zahlen zum Gender Pay Gap von selbstständigen Kulturschaffenden auszuwerten. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen, die in der KSK versichert sind, im Schnitt 24 Prozent weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. In der Sparte Musik beträgt der Geschlechterunterschied 23 Prozent. Der unbereinigte Gender Pay Gap liegt bei selbstständigen Kulturschaffenden (generell und in den Musikberufen) damit deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 18 Prozent im Jahr 2022. Bei Musiklehrkräften sinkt die Lohnlücke kontinuierlich und liegt derzeit bei 14 Prozent. Allerdings sei das bei der KSK gemeldete Durchschnittseinkommen wie bei vielen anderen Berufen sehr gering. Weibliche Lehrkräfte verdienen laut Einkommensschätzung jährlich im im Schnitt 12.425 Euro, männliche 14.426 Euro. Aufgrund des geringen Einkommens nimmt die ver.di an, dass Musiklehrer*innen noch weiteren Beschäftigungsformen nachgehen müssen. In der bildenden Kunst und im Design ist über alle in der KSK gemeldeten Berufsgruppen die Lohnlücke mit insgesamt 30 Prozent noch höher als in der Sparte Musik. Ebenso gravierend sei die Lage im Bereich Theater und Film mit über 34 Prozent Einkommensunterschied zwischen den Geschlechtern.
MEWEM startet Bewerbungsphase und veröffentlicht Mentor*innen
MEWEM, das Mentoringprogramm für den weiblichen, trans und nicht-binären Nachwuchs in der Musikbranche, geht dieses Jahr in die fünfte Runde. Interessent*innen aus ganz Deutschland können sich ab jetzt als Mentee bewerben! Außerdem stellt das Programm die Mentor*innen der diesjährigen Ausgabe vor. Ziel von MEWEM ist es, dass langfristig mehr Frauen, trans und non-binäre Menschen die Musikbranche mitgestalten und sichtbarer werden. Im Rahmen des fünfmonatigen Programms werden dafür zehn Mentor*innen, die über langjährige Erfahrung in der Musikwirtschaft verfügen, mit zehn Nachwuchskräften (Mentees) zusammengebracht. Die Mentees werden durch den Austausch mit den „Role Models“ somit nachhaltig bei ihrer beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung unterstützt.
Die Bewerbung auf die zehn Plätze ist ab jetzt bis zum 28. Mai über die Website des VUT möglich. Jede sich als Frau, trans oder non-binär definierende Person, die die eigene Zukunft in u.a. den Bereichen Label, Verlag, Vertrieb, Booking, Promotion, Management oder als selbstvermarktende Künstler*innen sieht und bereits erste Erfahrungen in der Musikwirtschaft mitbringt, kann sich bewerben.
LVR-Kulturkonferenz: Kultur. Klima. Machen 25.05.2023
Das Thema ökologische Nachhaltigkeit beschäftigt die Kulturszene auf allen Ebenen. Spartenübergreifend entwickeln Kultureinrichtungen und Kulturschaffende neue Strategien und suchen, nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Energie- und Klimakrise, aktiv nach Möglichkeiten zur ökologischen Transformation. Welche Maßnahmen möglich sind und wie diese praktisch und ganzheitlich umgesetzt werden können, stellt die LVR-Kulturkonferenz anhand von Impuls-Vorträgen, Best-Practice-Beispielen und in Workshops vor. Dabei werden nicht nur eine institutionelle, sondern auch eine künstlerische und aktivistische Sicht auf ökologische Nachhaltigkeit in der Kultur vorgenommen und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Außerdem gibt es spannende Workshops, allerdings ist momentan nur noch eine Aufnahme in Wartelisten möglich. Die Teilnahme ist digital und vor Ort möglich (Anmeldung). Veranstaltungsort ist das Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln.
Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) ist ein Verband der kreisfreien Städte und Kreise im Rheinland sowie der StädteRegion Aachen.
Female* Producer Price Vol. 2: jetzt bewerben!
Music Women* Germany lobt gemeinsam mit Sony Music Germany die zweite Edition des „Female* Producer Price“ aus. Die Ausschreibung richtet sich an herausragende Musikproduzentinnen*, die auf der Schwelle zur Professionalisierung stehen und an solche, die schon voll dabei sind und in die nächste Liga wollen. Eine hochkarätige Jury aus der Musikbranche ermittelt die fünf Gewinnerinnen*, auf die wertvolle Preise und Weiterbildungsangebote von Cracks aus der Branche warten. Das Support-Paket beinhaltet Produktionszuschüsse, Profi-Trainings und Gutscheine für Musikequipment sowie Networking mit Medienpartner*innen und mehr. Die Bewertungskriterien sind die Qualität der Produktionen sowie eine eigene musikalische Handschrift. Diversität in jeder Hinsicht ist unser Ziel. Bewerbungsschluss: 22. Mai 2023
#MelodivaSpotlight: Compilation „Hope For Her Future“
„Hope For Her Future“ ist eine ganz besondere Compilation von 25 Tracks, mit denen das Underground Institute und der Afghanische Frauenverein auf die aktuelle Situation von Mädchen in Afghanistan aufmerksam machen und Spenden sammeln wollen. Mit den neuen Bildungsbeschränkungen der Taliban sind Schulen derzeit nur für Schülerinnen bis zur 6. Klasse geöffnet. Der Afghanische Frauenverein mit Sitz in Hamburg konzentriert sich darauf, auf kreative Weise Bildung und Zugang zu Wissen zu vermitteln – durch Homeschooling, Online-Unterricht, Lerngruppen, Radiositzungen usw. sowie Mädchen dabei zu helfen, anderswo Stipendien für eine höhere Bildung zu erhalten. Das „Underground Institute“ ist eine Agentur und Plattform für Kultur, deren Hauptaugenmerk auf herausfordernden, multidisziplinären und genreübergreifenden Künstler*innen liegt, von denen die meisten Frauen sind. Deren Gründerin Mary Ocher hat selbst einen neuen Track mit Audrey Chen beigesteuert, außerdem sind die Burka Band*, ein female Trio aus Kabul, zu hören sowie Gudrun Gut, Xiu Xiu, Ka Baird, Ana da Silva, Michelle Gurevich, Julia Kent, Gloria de Oliveira, u.v.a. Auf Bandcamp könnt ihr die Tracks anhören und kaufen, die Erlöse gehen an die Afghan Women’s Association.
Berlin schreibt spartenoffene Förderung für 1- und 2jährige Festivals & Reihen aus
Die Kulturverwaltung des Berliner Senats vergibt – vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel – Mittel zur Förderung von künstlerischen Projekten aus den einzelnen Sparten sowie für inter- und transdisziplinäre Vorhaben, die in Berlin realisiert und publikumswirksam sichtbar werden. Jede Sparte darf sich bewerben. Mit den Mitteln sollen überwiegend Akteur*innen der Freien Szene gefördert werden. Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die in Berlin ihren Erstwohnsitz/Hauptsitz haben und professionell künstlerisch bzw. kuratorisch arbeiten. Gefördert werden Projekte und Programme, die im gegenwärtigen Fördertableau der Berliner Kulturverwaltung nicht oder nur ungenügend berücksichtigt werden können. Die Vorhaben müssen in Berlin entwickelt und gezeigt werden, sowie mehrheitlich Berliner Künstler*innen beteiligen. Folgende Formate sind antragsberechtigt:
- Reihen, Serien (Abfolge von min. 3 verschiedenen Veranstaltungen)
- Festivals
- Besondere Programmschwerpunkte (z.B. besondere Jubiläen)
Es können nur Projekte gefördert werden, die noch nicht begonnen haben. Frühester Projektbeginn ist voraussichtlich Oktober 2023, Projektdauer bis Dezember 2024.
Die genauen Ausschreibungsbedingungen und Bewerbungsvoraussetzungen findet ihr hier.
Bewerbungsfrist: 01. Juni 2023, 18:00 Uhr.
FREO e.V. startet Umfrage zu Freien Ensembles & Orchestern
FREO – Freie Ensembles und Orchester in Deutschland e.V. bittet um Unterstützung. Im Rahmen einer großangelegte Studie hat FREO e.V. das Institut EDUCULT mit einer Grundlagenstudie zu Arbeitsrealitäten und Existenzbedingungen freier Ensembles und Orchester in Deutschland beauftragt. Ziel ist es, wissenschaftlich belastbare Daten und Fakten über Umfang und Gestalt der freien Ensemble- und Orchesterlandschaft zu erlangen, damit politische Entscheidungsträger*innen und Fördergerber*innen zukünftig freie Klangkörper bei der Entwicklung von förder- und kulturpolitischen Maßnahmen gezielter berücksichtigen und bedarfsorientierter unterstützen können. Die Studie gibt auch eine datenbasierte Argumentationsgrundlage, auf der FREO e.V. Veränderungen anstoßen und bewirken kann. Die Datenerhebung läuft noch bis 30.05.2023. Hier geht es zur anonymen Umfrage. Die Ergebnisse der Studie liegen voraussichtlich Ende des Jahres vor. Die Datenerhebung für die Studie erfolgt im Rahmen der Evaluation des Programms zur freien Ensembleförderung von „NEUSTART KULTUR“, konzipiert und erstellt vom Deutschen Musikrat in Kooperation mit FREO e.V., und wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.
pop rlp sucht Projektmanagemer*in (m/w/d) (Koblenz)
Für die Geschäftsstelle in Koblenz sucht das Kompetenzzentrum Popularmusik Rheinland-Pfalz „ein popkulturell interessiertes Organisationstalent, das uns im Bereich Projektmanagement unterstützt. Du hast Interesse? Dann bist du hier genau richtig! Mit unserer Geschäftsstelle in der südlichen Vorstadt von Koblenz bilden wir auf drei Stockwerken die ideale Schnittstelle, um ambitionierte Kreative und alle Akteurinnen und Akteure der Branche miteinander zu vernetzen und zu unterstützen. Unser Team umfasst derzeit drei Mitarbeitende in Vollzeit, einen Auszubildenden im Berufsbild Veranstaltungskaufmann und eine Freiwillige im FSJ Kultur, mehr als 20 Honorarkräfte in verschiedenen Projekten und einen ehrenamtlich arbeitenden Vorstand. Als Projektmanager*in könntest du das Team ergänzen und die Leitung von Projekten übernehmen, diese aktiv gestalten und durchführen und neue Konzepte erarbeiten“. Bewerbungsschluss: 12.05.2023
Start der Bewerbungsphase: pop rlp masterclass
Bis 14.05.2023 könnt ihr euch für den 5. Durchgang der pop rlp masterclass bewerben! Die Masterclass ist ein High Level Music Coaching & Networking Programm in Rheinland-Pfalz und basiert auf einem Coachingprogramm für junge Musiker*innen & Bands in Rheinland-Pfalz. Sie hat das Ziel, Newcomer*innen der Musikszene mit erfahrenen und visionären Branchenexpert*innen sowie regionalen Fördereinrichtungen zu vernetzen. Was sich am Konzept geändert hat, erfahrt ihr hier. Bewerben können sich Solo-Künstler*innen und Bands, bei denen mindestens die Hälfte aller Bandmitglieder ihren Wohnsitz in RLP haben oder einen konkreten Bezug zum Land RLP nachweisen muss. Gesucht werden Acts mit eigener Musik, klaren internen Zielsetzungen, Engagement, Offenheit und Kooperations- sowie Kritikfähigkeit, vorhandenem Entwicklungspotential und Verfügbarkeiten an verschiedenen Terminen.