Neues vom Frauenarchiv Auszeiten
Gerade hat das Frauenarchiv Auszeiten in Bochum an dem Voting „175 Projekte für Bochum“ teilgenommen. In verschiedenen Sparten wurden je 50 Vereine mit einer Spende der Sparkasse Bochum prämiert. Leider haben sie es nicht unter die ersten 50 geschafft, haben sich aber sehr über die vielen Votings gefreut und dass die Arbeit des feministischen Archivs von so vielen wertgeschätzt wird.
Mit dem Preisgeld wollte das Archiv neue Regale finanzieren. Deshalb rufen sie zu einer Spende auf: „Wer möchte und es sich leisten kann und nicht schon für andere wichtige Dinge spendet, darf gerne auf unser Konto Geld einzahlen!“
Kontakt: ed.vi1743659855hcran1743659855euarf1743659855-neti1743659855ezsua1743659855@ofni1743659855, www.auszeiten-frauenarchiv.de
multiphonics festival 13. – 15. Sept. 2013 in Fulda
Drei Tage Klarinette in den unterschiedlichsten Variationen – das gibt es nur einmal im Jahr und in diesem Jahr zum ersten Mal. Im September veranstaltet der Multiphonics e.V.“ unter der künstlerischen Leitung der Klarinettistin Annette Maye das erste Multiphonics Festival in Fulda und bietet gleich eine ganze Reihe großer Namen auf. Sowohl für die Konzerte als auch für die Workshops, die für Laienmusiker, Musikstudenten und Berufsmusiker konzipiert wurden, konnten Spitzenklarinettist/-innen gewonnen werden.
Das Multiphonics Festival präsentiert den Weltstar Giora Feidman in der selten zu erlebenden Kombination als Feidman Trio + special guest“ und natürlich als meisterlichen Lehrer. Das Ensemble FisFüz wird gemeinsam mit Gianluigi Trovesi, einem Ahnherren des italienischen Jazz“, auf der Bühne stehen. Annette Maye von FisFüz, die im Konzert auch noch im Duo Doyna mit dem Gitarristen Martin Schulte auftritt, wird ihre Erfahrung als Klarinettistin des Weltmusik-Genres weitergeben.
Detaillierte Informationen, Workshop-Anmeldungen und Tickets über: www.multiphonics-festival.com
Vorverkauf an allen bekannten AdTicket-Vorverkaufsstellen unter www.adticket.de sowie bei Reservix.
Bett-Club in Frankfurt ist gerettet !
Die Rettungsaktion hat tatsächlich geklappt ! Innerhalb von nur 7 Wochen sind die angepeilten 30.000 Euro fast erreicht und die Betreiber freuen sich riesig: „Wir sind fassungslos begeistert über den riesigen Zuspruch und bedanken uns bei allen die gespendet oder uns unterstützt haben und bei den Bands, die ohne Gage für DAS BETT aufgetreten sind.“ Wir freuen uns mit, herzlichen Glückwunsch!
Als Belohnung für alle UnterstützerInnen gibt es am 3. August die „Bett-Weitermaching & Jubel-Party mit vielen DJ’s und 1-2 Bands.
Sa., 03.08.2013
DIE „DAS BETT-WEITERMACHING & JUBEL-PARTY“
Einlass: 20:30 Uhr, Eintritt frei
www.bett-club.de, facebook:www.facebook.com/events/607820939238362/
Neues Projekt startet: POP TO GO
Der Bundesverband Popularmusik e.V. – das Forum der Popkultur- und Popularmusikförderung in Deutschland – war im September 2012 erfolgreich aus dem Ideenwettbewerb für das Bundesprogramm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ als einer von 35 Verbänden hervorgegangen. Der junge Verband erhielt grünes Licht für seinen Projektantrag „POP to GO – unterwegs im Leben“ in Höhe von 6 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren.
Zunächst geht POP TO GO in Schulen, Jugendzentren, Stadtteile und ländliche Regionen in Bayern, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. In einer zweiten Stufe kommen die Angebote noch in diesem Jahr nach Baden-Württemberg, Hannover und Bremen. In den Städten und Gemeinden begleiten die Landesvertretungen des BV Pop die entstehenden lokalen Bündnisse für Bildung, die vor Ort Projekte und Maßnahmen rund um die Popularmusik anbieten und durchführen. Weitere Bundesländer kommen ab 2014 dazu! POP TO GO braucht die jungen Kreativen, die Lust und Talent, aber bisher keine Chance haben, ihre Musik wirklich zu erfinden, zu spielen und auf die Bühne zu bringen. Und das sollte auch die Städte und Gemeinden interessieren, die nach langfristigen kreativen Möglichkeiten für junge Musikinteressierte suchen.
Stuttgarter Musikhochschule soll Jazz-Studiengang verlieren
Laut einer Pressemitteilung des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Würrtemberg soll die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart den Fachbereich Jazz an die Popakademie in Mannheim abgeben. Seit Februar standen die fünf Musikhochschulen Freiburg, Mannheim, Karlsruhe, Trossingen und Stuttgart mit dem Ministerium über die strukturelle Weiterentwicklung im Dialog. Derzeit werde über den Bedarf hinaus ausgebildet und so sollen 500 Studienplätze abgebaut werden. Mannheim soll sich auf Jazz, Popmusik und Tanz konzentrieren. Die Popakademie wird dabei in die Musikhochschule Mannheim integriert und erhält Hochschulstatus. Mannheim soll mit der Konzentration auf Jazz, Popmusik und Tanz somit die Chance zu einer bundesweit einmaligen Profilbildung erhalten, während Stuttgart den Studiengang Jazz/Pop verliert. Gegner haben auf Facebook eine Gruppe zum Erhalt des Studiengangs gegründet. Hier ist der link:
www.facebook.com/groups/145945132265537/permalink/146064538920263/
www.mh-stuttgart.de
Weitere Umstrukturierungen:
Als weitere Folge wird die Musikhochschule Mannheim so umgebildet, dass die Ausbildungen zum künstlerischen Lehramt an Gymnasien und zum Orchestermusiker entfallen, ebenfalls zugunsten der Pop-Akademie, die zur Hochschule aufgewertet werden soll.
Bizarr genug, dass zwei Richtungen der Musik und zwei grundverschiedene Konzeptionen und Arten von Ausbildung gegeneinander antreten sollen, statt dass beide nebeneinander bestehen!!
Um dies zu verhindern gibt es eine Petition: www.petitionen24.com/rettet_die_musikhochschulen
ProbandInnen für Meditationsstudie bei Angst (Lampenfieber!), Stress und Depressionen gesucht
Wer unter Bühnenangst und Depressionen leidet, könnte in dieser Studie einen Weg aus seinem Leiden finden: durch die Meditation Ham-Zentrierung. Im September 2013 startet die europaweite wissenschaftliche Studie über die Wirksamkeit der Ham-Zentrierung bei Angst, Stress und Depressionen. Personen, die unter den Symptomen dieser Problematiken leiden, können an der Studie teilnehmen. Es muss keine Diagnose vorliegen, so dass auch Menschen mit leichteren depressiven Verstimmungen, undefinierten Ängsten und Sorgen sowie einem latenten Stressgefühl mitmachen können. Die Teilnahme an der Studie ist kostenlos.
Die Studie wird in Deutschland, in der Schweiz, den Niederlanden, Luxemburg, England und Schweden durchgeführt. Studienstart: September und Oktober 2013 (je nach Land und Region)
Studiendauer: 10 Wochen
Erforderliches Alter für die Teilnahme an der Studie: 16-60 Jahre
Probanden sollten die Bereitschaft mitbringen, regelmäßig an den Meditationsabenden und Einzelsitzungen teilzunehmen, 2x täglich für jeweils 15 Minuten zu üben sowie die Fragebögen auszufüllen (täglich etwa 5 Minuten). Alle Daten werden anonym behandelt.
Die Ham-Zentrierung ist mit Meditationen vergleichbar, unterscheidet sich aber in vielen Punkten von ihnen. Beispielsweise findet sie nicht nur im Rückzug vom Alltag statt, sondern setzt auch direkt am Puls des Lebens an – also genau dort, wo Stress und Blockaden uns aus der Balance bringen können. Die Studienbegleiter wurden alle von der Psychologin Rebecca Rosing ausgebildet. Diese hat die Lebensphilosophie und Therapieform ReConSat und die Ham Zentrierung entwickelt. Die Studie bietet die wunderbare Gelegenheit diese Meditationsmethode kennenzulernen, begleitet und kostenfrei.
Alle Kurstermine und -orte unter: http://www.rebecca-rosing.de/index.php?id=120
Interessenten können sich per Mail bei moc.t1743659855asnoc1743659855er@tk1743659855ejorp1743659855sgnuh1743659855csrof1743659855 oder unter Tel. 0271 – 23 41 88 38 melden.
Weitere Infos: http://www.rebecca-rosing.de
7. Internationaler Orgel-Kompositionswettbewerb in Saarlouis-Lisdorf
Nach den glanzvollen Erfolgen der Vorjahre veranstaltet der Förderverein Klingende Kirche der Katholischen Kirchengemeinde Saarlouis-Lisdorf in Zusammenarbeit mit der Kreisstadt Saarlouis im Jahre 2014 zum 7. Male den Orgel-Kompositionswettbewerb. Wettbewerbsberechtigt sind Kompositionen für Orgel und ein Solo-Instrument nach freier Wahl. Die Dauer der Komposition sollte 8 bis 10 Minuten betragen und auf die Disposition der 1987 erbauten mechanischen Mayer-Orgel in der Kath. Pfarrkirche Saarlouis-Lisdorf abgestimmt sein.Eine hochkarätige internationale Jury, unter dem Vorsitz von Dr. Thomas Daniel Schlee, Wien, entscheidet über den Großen Preis der Saarlouiser Orgeltage. Dieser besteht aus dem Geldbetrag von 2.000 Euro, einer Produktionsaufnahme durch den Saarländischen Rundfunk und einer Uraufführung im Rahmen der Saarlouiser Orgeltage 2014. Die Jury kann weiterhin einen zweiten Preis von 1.000 Euro und einen dritten Preis in Höhe von 500 Euro vergeben. Einsendeschluss der Kompositionen, die bisher weder veröffentlicht noch uraufgeführt sein dürfen, ist der 31. März 2014.
Mariana Sadovska gewinnt beim TFF Festival den Hauptpreis RUTH 2013
Mit Mariana Sadovska wird eine außergewöhnliche Künstlerin mit dem Haupt-Weltmusikpreis RUTH 2013 ausgezeichnet. Mariana Sadovska wurde 1972 in Liev (Ukraine) geboren, sammelte ausgiebige Theatererfahrungen in Polen und lebt seit Jahren in Köln. Schier rastlos sucht sie nach neuen Ausdrucksformen für Lieder, die ihren Ursprung in der Ukraine haben. So setzte sie mit dem kalifornischen Chor Kitka einen Zyklus von den Rusalka-Liedern um – Rusalki sind rastlose Geister von Frauen, die einen ungerechten, vorzeitigen oder unnatürlichen Tod starben. Und am Vorabend der RUTH-Verleihung spielte das Kronos Quartet in Kiew die Uraufführung ihres Tschernobyl-Requiems: Mariana Sadovska, die wie wenige das Zeug hat, das (von ihr selbst akribisch) Erforschte künstlerisch umzusetzen, ist auch international eine anerkannte Komponistin und (Bühnen-)Künstlerin. Am 25.07.2013 wird sie im Lincoln Center Out of Doors, New York mit dem Kronos Quartet nochmals ihr Werk „Chernobyl.The Harvest“ spielen, das sie als Auftragskomposition für das Kronos Quartet komponiert hat.
Sommerfest im KulturGUT Bechtolsheim 04.08.2013
Am 4. August ab 14 Uhr öffnet das KulturGUT in Bechtolsheim für ein Sommerfest seine Pforten, zu einem Nachmittag bis Abend voller Musik, Leckereien, erfrischender Weine und netten Gesprächen im wunderschön bewachsenen Innenhof (bei schlechtem Wetter in der Weinstube und im Saal). In lockerer Folge werden kleine akustische Formationen auftreten: Annika Klar von Ladies NYGHT, die mit ihrer Schwester Katja und dem Sänger der NightBirds, Torsten Haus, das Trio TAK ins Leben gerufen hat, um ihrer Ukulelesucht zu frönen; dann das Duo ART21, die uns schon auf der Open Stage mit ihrer Musik begeistert haben, und last not least werden auch die Hausherren und KulturGUTsbetreiber Elke Diepenbeck und Roland Kalus das ein oder andere Werk aus ihrem Repertoire darbieten. Weitere Überraschungsgäste sind nicht ausgeschlossen. Eintritt frei!
Infos: http://www.daskulturgut.de/
Nominierte für New Music Award 2013 stehen fest
Die Nominierten für den New Music Award 2013 stehen fest und sind zum großen Finale nach Berlin eingeladen! In den vergangenen Wochen haben die jungen Radioprogramme der ARD Deutschlands beste neue Bands und vielversprechende musikalische Talente ausgewählt. Am Sonntag, den 8. September 2013, präsentieren die neun Favoriten im Admiralspalast ihre musikalischen Qualitäten und zeigen ihre Bühnenpräsenz live vor großem Publikum. Die Veranstaltung ist zugleich der Abschluss der Berlin Music Week. Der Sieger erhält den Award sowie einen Gutschein für Musikequipment im Wert von 10.000 Euro. Unter den Nominierten sind Clarence & Napoleon aus Hamburg und marie & the redCat aus Mannheim. Wer den New Music Award 2013 mit nach Hause nehmen darf, entscheidet eine Jury mit Vertretern der beteiligten Sender sowie Branchenexperten. Einsfestival zeigt die Höhepunkte des diesjährigen Wettbewerbs am 9. September 2013 ab 20.15 Uhr.
Infos: newmusicaward.de
Popfest Wien Konferenz 27.-28.07.2013
Im Rahmenprogramm des von 25. bis 28. Juli 2013 stattfindenden Popfest Wien mit dem zentralen Live-Programm der Seebühne Karlsplatz widmet sich die zweitägige Konferenz „Popfest Wien 2013 >> Sessions“ den Rahmenbedingungen des aktuellen Popschaffens und den ökonomischen Aspekten der neuen (heimischen) Popmusik. Ästhetische Dimensionen, wirtschaftliche Potenziale und Risiken einer sich rasant wandelnden Branche werden in Diskussionsrunden und Gesprächen behandelt, Konzerte des Popfest Wien sind in die Konferenz eingebunden.
Programm:
Samstag, 27. Juli | Kunsthalle project space | 12.00-17.00
12.00 Panel 1: WienPop
13.00 Live: Snoww Crystal
14.00 Panel 2: Musiker zwischen den Genrewelten
15.00 Live: Bis eine heult
16.00 Panel 3: Österreichischer Pop in Film & TV
Sonntag, 28. Juli | Kunsthalle project space | 14.00-18.30
14.00 Panel 4: Crowdfunding – Pop auf Bestellung?
15.00 Live: Plaided
16.00 Panel 5: In & Out of Vienna
17.30 Live: Beach Girls and the Monster
Symposium „Wagner – Gender – Mythen“ 15.-17.11.2013
„Wagner – Gender – Mythen“ heißt ein internationales und interdisziplinäres Symposium zu Richard Wagners „Tristan und Isolde“, das das Institut für Musik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in Kooperation mit dem Oldenburgischen Staatstheater in der Exerzierhalle Oldenburg ausrichtet. Vom 15. bis 17. November 2013 geht es erstmalig aus der kritischen Perspektive einer musikwissenschaftlichen Geschlechterforschung um die Mythisierungen von Weib, Held und Künstler: Wie stellte sich dieser Mythos „Weib“ bei Wagner dar, wie der Mythos des Helden? (Wie) konnten zeitgenössische Sängerinnen und Sänger mit diesen Mythisierungen auf der Bühne, wie im realenn Leben umgehen? Und welche Auswirkungen hatten diese Vorstellungen auf das Ehe- und Familienleben des Komponisten? Welche Bilder entstanden so von ihm und seinen Partnerinnen? Warum war Wagner gerade in jenen Mythisierungen nicht zuletzt auch für den Hollywood-Film prägend? Und wie stehen wir heute diesen Mythen gegenüber? Beiträge aus der Musikwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Mediävistik, Anglistik sowie dem Kulturjournalismus beleuchten diese Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven und bieten einen offenen Blick auf die Thematik. Der Fokus des Symposiums liegt auf Wagners „Tristan und Isolde“, der zeitgleich in einer Neuinszenierung am Oldenburgischen Staatstheater in der Regie von Alexander Müller-Elmau zu erleben sein wird.