Happiness Festival 2025: Jetzt für Lia J abstimmen! (bis 25.03. 20 Uhr)
Die Band Lia J aus unserem Netzwerk hat beim Bandcontest des Happiness Festivals mitgemacht und hat jetzt die Chance, einen Slot auf der Mainstage zu bekommen. Dazu ist jetzt ein Voting gestartet, an dem ihr noch bis 25.03. (20 Uhr) teilnehmen könnt. Und so einfach gehts: Schritt 1: Kommentiere unter dem Insta-Post deine Favoriten-Band + markiere eine*n Freund*in (jede*r hat nur eine Stimme!).
Schritt 2: Folge dem Happiness Festival Instagram-Account, denn nur Stimmen mit Follow zählen!
Call for Projects: Musikfestival Bern 2026
Für das Musikfestival Bern 02.-06.09.2026 mit dem Festivalthema „Blitz“ ist ein Call für Projekt- und Programmeingaben ausgeschrieben. Das Kuratorium des Schweizer Festivals lädt Berner Musiker*innen, Ensembles, Musikschaffende, Veranstalter*innen und Institutionen ein, Projektideen zu skizzieren und gemäß den hier formulierten Vorgaben und Terminen einzureichen. Das Musikfestival Bern setzt sich für Chancengleichheit und Diversität ein und versucht, unterschiedliche Perspektiven sowie eine Vielfalt von gesellschaftlichen, sozialen und künstlerischen Positionen einzubinden. Die Programmeingaben verstehen sich als Entwürfe, die im Gespräch mit dem Kuratorium allenfalls weiterentwickelt und verfeinert werden oder aber in weiterreichende Kooperationen einfließen können. Es ist möglich, sich im Rahmen der Projekteingabe für ein Sonderprojekt zu bewerben: Der PROGR stellt dem Musikfestival Bern die Aula inkl. Infrastruktur während zweier Wochen im August 2026 zu günstigen Konditionen zur Verfügung und ermöglicht einem ausgewählten Projekt eine „Salle Blanche“: Während zweier Wochen kann hier ein künstlerisches Vorhaben entwickelt und erarbeitet werden, das ohne eine zweiwöchige Residenz nicht möglich wäre. Im Rahmen des Festivals gelangt es zur
Aufführung. Einreichfrist: 31. März 2025
Offener Brief von CAE: Kultur ist unverzichtbar für Widerstandsfähigkeit & Sicherheit der EU
Das Netzwerk CULTURE ACTION EUROPE hat sich in einem Offenen Brief an die Europäische Kommission dafür ausgesprochen, die Kultur in die EU-Politik in den Bereichen Verteidigung, Sicherheit, Abwehrbereitschaft und Demokratie einzubeziehen, da sie für die Widerstandsfähigkeit der EU unverzichtbar sei. Erstens stärke die kulturelle Teilhabe die Demokratie und den sozialen Zusammenhalt, zweitens sei die Förderung europäischer kultureller Inhalte ein strategischer Schutz gegen Desinformation, hybride Bedrohungen und psychologische Kriegsführung durch autoritäre Regime. Drittens spiele die Kultur eine entscheidende Rolle bei der Vorbereitung auf Notfälle, indem sie Gemeinschaften mobilisiere, eine Infrastruktur für den sozialen Zusammenhalt bereitstelle und die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden fördere. Culture Action Europe fordert die EU u.a. den kommenden mehrjährigen Finanzrahmen (2028-2034) dafür zu nutzen, 30 Milliarden Euro in die Schaffung europäischer kultureller Inhalte und die Stärkung des demokratischen kulturellen Ökosystems in Europa zu investieren.
Mehr dazu hier.
Die Situation der Kultur in der Ukraine
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine jährte sich am 24.02.2025 zum dritten Mal. Anlässlich dieses Jahrestags hat das Netzwerk Culture Action Europe seine Unterstützung für die Unabhängigkeit und territoriale Integrität der Ukraine ausgesprochen. Die Zerstörung von Kultur – einschließlich Plünderungen und der gezielten Zerstörung von kulturellem Erbe und Infrastruktur – sei kein Kollateralschaden, sondern eine strategische Waffe in Russlands Krieg, die nicht unbeantwortet bleiben dürfe. Das Netzwerk fordert daher, dass jegliche Verhandlungen die Souveränität der Ukraine über ihre eigene Zukunft in vollem Umfang respektieren und aufrechterhalten und dass mindestens 2 % der von Russland eingefrorenen Vermögenswerte für den kulturellen Wiederaufbau der Ukraine bereitgestellt werden.
Auf der Website von CAE könnt ihr jetzt eine Rede der politischen Beraterin Luiza Moroz nachlesen, die sie am 19. November 2024 auf der Konferenz „Resilience Through Culture: Die Unterstützung der EU für den ukrainischen Kultursektor“ in Brüssel gehalten hat. Darin schildert sie, wie der Kultursektor auf der einen Seite eine kulturelle Renaissance erlebt und wie die Ukrainer*innen trotz knapper Ressourcen ihre Identität durch Kultur behaupten. Gerade jetzt verkörpere die ukrainische Kultur das Prinzip der kulturellen Demokratie und biete einen Raum für kollektives Denken. „Sie ist der Ort, an dem wir unseren gemeinsamen Schmerz verarbeiten und über unsere Vergangenheit und Zukunft nachdenken“, schreibt sie in ihrer Rede. Auf der anderen Seite würde die Kultur ermordet. Viele Kulturschaffenden würden in den Streitkräften dienen, viele seien im Einsatz vermisst oder wurden getötet. Doch „Nicht nur die Beiträge der Ermordeten sind ausgelöscht. Sie ziehen ihre Kinder nicht auf. Sie unterrichten ihre Schüler nicht. Die nächste Generation von Künstlern verschwindet mit ihnen. Und es geht nicht nur um bekannte Namen. Es geht um Tausende von Kulturschaffenden in kleineren Städten und Dörfern, die nie Schlagzeilen machen werden, aber im Stillen ihre Gemeinden verändern“. Die EU könne die ukrainische Kultur u.a. unterstützen, in dem sie demokratische Institutionen supporte und Ukrainer*innen eine Plattform biete. EU-Förderung sei jedoch oft an Bedingungen geknüpft, die mit der Realität in der Ukraine abgewogen werden müssten. Hier bräuchte es mehr Vertrauen in dem Kultursektor, der in die Gestaltung von Unterstützungsmechanismen einbezogen werden müsse.
Initiative Musik sucht Projektmanager*in (23.03.2025)
Die Initiative Musik sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für ihre Geschäftsstelle in Berlin eine Person (x/w/m) in Vollzeit für das Projektmanagement der Geschäftsleitung mit Schwerpunkt Organisation und Finanzen. Bewerbungsschluss: 23.03.2025
Fachkonferenz Dialog Pop 31.03.-02.04.2025 Regensburg
Die Dialog Pop, Fachkonferenz zur Förderung der Popularmusik, setzt sich auch in diesem Jahr mit aktuellen Themen der Popmusikbranche auseinander. Veranstaltet vom VPBy (Verband für Popkultur in Bayern e.V.) kommen vom 31.3. – 2.4.2025 Akteur*innen der Popmusikförderlandschaft aus ganz Deutschland und den angrenzenden Ländern in Regensburg zusammen, um die Perspektiven der Branche weiterzudenken. Unter anderem wird die neue (kleine) Förderrunde PlugIn mit anschließendem Q&A vorgestellt, es gibt einen Impulsvortrag zum Festivalförderfonds und das Panel “Show must go on” zu Chancen, Perspektiven und Herausforderungen nach der Bundestagswahl 2025. Die Session “Popkultur und Demokratieförderung” gibt hilfreiche Impulse dafür, wie man mit Rechts umgeht. Im Anschluss wird in dem Panel “Radikal demokratisch” aus verschiedenen Perspektiven über das Thema diskutiert. Eine weitere Session beschäftigt sich mit smarter Gebäudetechnik. Die Dialog Pop wird im Rahmen der Infrastrukturförderung von der Initiative Musik unterstützt. Tickets gibt es bis 17.03. zum Early Bird Tarif ab 42,74 Euro hier.
Netzwerktreffen dialogFORM: Popkultur im ländlichen Raum 22. & 25.03.2025
In einem mehrteiligen Dialogprozess – mit Auftakt in der Lausitz im Dezember – tauscht sich die Initiative Musik mit Akteur*innen der Festival- und Popkulturszene über Bedarfe, Potenziale und Herausforderungen aus. Gemeinsam mit Musikland Sachsen-Anhalt und dem Netzwerk für freie Kultur veranstaltet sie das nächste dialogFORM in Sachsen-Anhalt am 22.3.2025 in der Insel der Jugend in Magdeburg. Am 25.3.2025 geht’s weiter ins Lutterbeker in Schleswig-Holstein, gemeinsam mit dem Popnet SH und dem Landesmusikrat. Vor Ort und hybrid besprechen die Teilnehmenden neue Ideen für Popkultur und Festivals im ländlichen Raum und gestalten mit und für euch einen Tag voller spannender Diskussionen, Inputs und natürlich Musik. Der Dialogprozess wird begleitet von Reflekt, einem interdisziplinären Team für Partizipation und Transformation. Aus den Ergebnissen entsteht eine Publikation mit den wichtigsten Handlungsfeldern.
Deutscher Jazzpreis: 76 Nominierte stehen fest!
Nachdem die international besetzte Fach- und Sonderjury in den vergangenen Wochen 1193 Einreichungen gesichtet und bewertet hat, stehen sie nun fest: Die insgesamt 76 Nominierten des Deutschen Jazzpreises 2025 überzeugten im vergangenen Jahr mit außergewöhnlichen künstlerischen und innovativen Musikproduktionen, Live-Performances, Kompositionen, Festivals, journalistischen Beiträgen und weiteren Leistungen. Die Hauptjury, bestehend aus Mitgliedern der Fachjury sowie namhaften Persönlichkeiten aus der Jazzszene und dem Kulturbereich, wird die 22 Preisträger*innen auswählen. Diese dürfen sich bei der Preisverleihung am 13.6.2025 im E-Werk Köln über die begehrte Auszeichnung sowie ein Preisgeld von jeweils 12.000 Euro freuen. Nominierte, die keinen Preis gewinnen, erhalten 4.000 Euro. Der Deutsche Jazzpreis wird von der Initiative Musik vergeben. Unter den Nominierten sind Luise Volkmann und Ingrid Laubrock (Holzblasinstrumente), Olga Rezniechenko (Piano/Tasteninstrumente) und Fabiana Striffler (Saiteninstrumente); in der Kategorie Schlagzeug/Percussion haben u.a. Bex Burch, Mariá Portugal und Philo Tsoungui die Chance auf den begehrten Preis. Das Fuchsthone Orchestra (Foto: Volker Beushausen) kann im Bereich Großensemble des Jahres hoffen. Sonic
Interventions, das 2020 aus wöchentlichen Open-Air-Sessions mit improvisierter Musik, Poesie und Tanz auf dem Tempelhofer Feld in Berlin entstand, ist gleich dreimal nominiert. Birgitta Flicks „Planet Woman“ (Foto: Dovile Sermokas) hat Chancen auf den Preis Komposition/Arrangement des Jahres. Weitere Nominierte sind das PENG Festival in Köln, die Jazzpilot*innen der Deutschen Jazzunion, das intersektional-feministische Kollektiv Shared Planet 9 u.v.w. Wir drücken allen die Daumen!
Universitätsprofessor*in für Musikwissenschaft in Wien
Am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ist voraussichtlich ab 1. Oktober 2026 eine Stelle als Universitätsprofessor*in für Musikwissenschaft gem. § 98 UG zu besetzen. Die Vollzeitstelle ist unbefristet. Die/der Stelleninhaber*in soll das Fach Historische Musikwissenschaft in seiner ganzen Breite in Forschung und Lehre mit einem Schwerpunkt auf der zentraleuropäischen Musikgeschichte der Moderne vertreten und übernimmt die Leitung des Wissenschaftszentrums Gustav Mahler und die Wiener Moderne. Ende der Bewerbungsfrist: 27. April 2025
Call for papers: Konferenz „Durch das Prisma von Chopin: Frauen, Musik und sozialer Wandel im langen neunzehnten Jahrhundert“ (2025)
Für die Internationale musikwissenschaftliche Konferenz „Durch das Prisma von Chopin: Frauen, Musik und sozialer Wandel im langen neunzehnten Jahrhundert“ (2025) vom 3.-5.12.2025 in Warschau (Polen) wurde ein Call ausgeschrieben: „Die gesellschaftlichen Veränderungen des 19. Jahrhunderts betrafen sowohl die Emanzipation der sozialen Schichten, die zur Unabhängigkeit und mit der Zeit zur dominanten Rolle des Bürgertums führte, als auch die der Geschlechter. Frauen waren in allen Lebensbereichen, auch in der Kunst, bisher fast ausschließlich auf das häusliche Umfeld beschränkt, wurden nun aber auch im öffentlichen Raum aktiv. Im Bereich der Musik vor allem als Interpretinnen, aber auch als Komponistinnen oder als Lehrerinnen an den immer zahlreicher werdenden Musikkonservatorien. Frauen sahen sich oft mit der über Jahrhunderte verfestigten Überzeugung konfrontiert, dass die männliche Kreativität der weiblichen überlegen sei“. Der Programmausschuss des Fryderyk Chopin Institutes bittet bis 31.03.2025 um die Einreichung von Vorschlägen für Referate in den zahlreichen Bereichen. Mehr dazu hier.
Healing Culture Network hebt Rolle der Kultur bei Gesundheitsförderung hervor
Die von Culture Action Europe geleitete neue CultureAndHealth Platform ist eine auf vier Jahre angelegte transformative Initiative zur Unterstützung von mehr als 200 europäischen Nachwuchskünstler*innen, die an der Schnittstelle von Kultur, Gesundheit, Pflege, Bildung und sozialen Bereichen arbeiten. Durch die Bereitstellung von Stipendien, Mobilitäts- und Vernetzungsmöglichkeiten und die Sichtbarkeit ihrer Arbeit soll die Initiative die entscheidende Rolle der Kultur bei der Förderung von Gesundheit, Wohlbefinden und sozialer Innovation in ganz Europa hervorheben. Healing Culture beschreibt ein ganzes Ökosystem unterschiedlicher Herangehensweisen und Perspektiven, das einen großen Bogen von Projekten im Gesundheitswesen (Arts in Health), im Kulturbetrieb und Gemeinwesen (Culture for Health and Wellbeing, Social Prescribing), bis hin zur Forschung z.B. der Neurowissenschaften (Neuroarts) spannt. In Großbritannien, Skandinavien, Spanien, Nordamerika und Australien ist es längst als ergänzender Baustein in der Gesundheitsversorgung etabliert und Kulturinstitutionen werden als Orte des Wohlergehens, der Inspiration und Kontemplation angesehen – Resilienz und Prävention. In Deutschland führt Healing Culture zur Zeit noch ein Nischendasein. Es gibt zahlreiche Leuchtturmprojekte und engagierte Menschen, doch fehlt es ihnen an Sichtbarkeit, oftmals auch an Kontinuität und an professioneller Vernetzung untereinander sowie in die Öffentlichkeit. Hier will das Healing Culture Network ansetzen und diese Leerstelle mit Leben füllen. Die im Aufbau befindliche Plattform will gute Praxis samt Forschung sichtbar machen und Projektbeteiligte und Interessierte aus Fachöffentlichkeit und Zivilgesellschaft vernetzen. Der Verein nimmt Interessensbekundungen gern entgegen.
Deutsche Jazzunion schließt sich Honoraruntergrenzenempfehlung des Deutschen Musikrats an
Als einer der ersten Verbände hat die Deutschen Jazzunion bereits 2014 eine Mindestgagenempfehlung herausgegeben, die sich bisher an den durchschnittlich gezahlten Gagen orientiert hat. Nun geht die Interessenvertretung der Jazzmusiker*innen in Deutschland einen wichtigen Schritt und schließt sich in einer Pressemitteilung der gemeinsamen Honoraruntergrenzenempfehlung des Deutschen Musikrats an. Für selbstständige Musiker*innen soll für die Jahre 2025/2026 bei zu mind. 50 Prozent durch den Bund geförderten Projekten ein Tagessatz von mind. 300 Euro (sowohl für Proben- als auch Konzerttage) gezahlt werden. Dabei handelt es sich um eine politische Kompromissgröße, die gleichzeitig ein wichtiges Signal im Prozess der Etablierung fairer Honorare sendet, sich aber an der politischen und wirtschaftlichen Realität orientiert, wie die beteiligten Verbände klar herausstellen. Unter Mitwirkung vieler Verbände, die sich unter dem Dach des Deutschen Musikrats in der AG Faire Vergütung mit diesem Thema auseinandergesetzt haben, wurde unter Einbezug rechnerischer Größen wie unsichtbarer Arbeit, Betriebskosten und durchschnittlicher Anzahl der Arbeitstage eigentlich ein Tagessatz einer auskömmlichen Untergrenze von 622 Euro errechnet. Wie Antje Valentin, Generalsekretärin des Deutschen Musikrats, in der Pressemitteilung dazu betont, muss es weiterhin eine Forderung an die Politik sein, die Fördertöpfe für Musik zu erhöhen, damit ein Wegbrechen wichtiger Strukturen verhindert wird.