4 x APPLAUS 2017 für Clubs und Soziokulturelle Zentren in Hessen
Der Musikpreis „APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ Clubbetreiber und Veranstalter für ihre herausragenden Livemusikprogramme wurde am 25. Oktober 2017 von Kulturstaatsministerin Monika Grütters im Alten Schlachthof in Dresden verliehen. Dieser höchstdotierte Bundesmusikpreis für unabhängige Musikclubs und Veranstaltungsreihen ging in diesem Jahr an insgesamt 86 Musikclubs und Veranstaltungsreihen, welche mit einer Gesamthöhe von 1,8 Millionen Euro gefördert wurden. Beworben hatten sich 320 Kultureinrichtungen.
Unter den hessischen Preisträgern befinden sich in der mit 40.000 Euro dotierten Kategorie I das Kulturzentrum Schlachthof in Wiesbaden und der Jazzkeller Frankfurt (Spielstätten mit mindestens 104 Konzerten im Jahr). Preisträger in der mit 20.000 dotierten Kategorie II wurden die Brotfabrik in Frankfurt / Main und der Hafen 2 in Offenbach (Spielstätten mit mindestens 52 Konzerten im Jahr). Wir gratulieren herzlich!
MusikerInnen aus der Region Stuttgart für Benefizkonzert gesucht!
Jesper Jeppesen studiert an der SAE Musik-Management und plant für seine Prüfung ein Live-Event. Dieses soll ein Benefizkonzert für krebskranke Kinder sein. Das Konzert findet am Donnerstag, 1. Februar 2018 im Freien Musikzentrum Feuerbach statt. Beginn ist um 19 Uhr und der Eintritt frei. Außer Musik wird es auch Getränke und Essen geben. Für dieses Konzert sucht er jetzt MusikerInnen aus der Region Stuttgart, die Lust haben, für eine gute Sache zu spielen.
Kontakt: Jesper Jeppesen, ed.be1736786716w@jre1736786716psej1736786716
KünstlerInnen für Cannstatter Welt-Weihnachtsmarkt gesucht
In diesem Jahr findet der Welt-Weihnachtsmarkt zwischen dem 30.11. und 23.12.2017 in der Altstadt von Stuttgart-Bad Cannstatt statt. Auf zwei Bühnen können sich BesucherInnen an einem bunten Musik- und Kulturprogramm sowie einer Vielzahl an Verkaufsständen erfreuen. Für das Bühnenprogramm des Welt-Weihnachtsmarkts können sich ab sofort MusikerInnen unter Angabe folgender Infos bewerben
– Kurze Info zu Eurer Band: Name, Bandinfo, Stilrichtung und Besetzung
– Link zu Eurer Homepage, Facebook, Soundcloud o.ä. (es sollte Musik von Euch zu hören sein)
– Gigliste des laufenden Jahres
Eure Bewerbungen könnt Ihr an ed.tr1736786716agttu1736786716ts-no1736786716iger@1736786716mmek.1736786716saiht1736786716am1736786716 senden.
Initiative Musik bewilligt 51 Projekte von Pop bis Jazz
Die Initiative Musik sagt finanzielle Unterstützung für 45 Künstler*- und 6 Infrastrukturprojekte zu. Unter den Auserwählten sind die Band Holler My Dear und Lea W. Frey. Das Förder- und Musikexportbüro der Bundesregierung und Musikwirtschaft engagiert sich seit 2008 für eine lebendige und vielfältige Rock-, Pop- und Jazzmusikszene in Deutschland. Im Rahmen der aktuellen Runde gehen Fördergelder von mehr als einer halben Million Euro an insgesamt 51 Projekte aus 8 Bundesländern.
Neuer Deutscher Jazzpreis 2018 (bis 10.11. bewerben)
Die IG-Jazz Rhein Neckar schreibt 2018 zum 13. Mal den mit 10.000 € dotierten Neuen Deutschen Jazzpreis aus. Nach einer Vorauswahl im Blindfold-Verfahren durch die Jury der IG-Jazz kürt ein international renommierter Kurator drei FinalistInnen, die am 24. März 2018 um die Gunst des Publikums konkurrieren. Ebenfalls durch Publikumsentscheid wird neben dem Hauptpreis ein Solistenpreis in Höhe von 1000,- € vergeben.
Bewerbungsschluss ist der 10.11.2017.
Das Anmeldeformular und weitere Infos unter: www.neuerdeutscherjazzpreis.de
Berliner Senat startet Sonderausschreibung für Festivals, Reihen und Veranstaltungen 2018/2019
Die Kulturverwaltung des Berliner Senats vergibt – vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel – Mittel zur Förderung von künstlerischen Projekten aller Sparten sowie für inter- und transdisziplinäre Vorhaben, die in Berlin realisiert werden. Mit den Mitteln sollen überwiegend AkteurInnen und TrägerInnen der Freien Szene (ca. 2/3), aber auch Institutionen (ca. 1/3) gefördert werden. Ziel ist es, künstlerische und kulturelle Projekte zu ermöglichen, die dem Selbstverständnis Berlins als weltoffene, kreative und geschichtsbewusste Metropole entsprechen. Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die in Berlin ansässig sind und professionell künstlerisch bzw. kuratorisch arbeiten. Gefördert werden Projekte und Programme, die im gegenwärtigen Fördertableau der Berliner Kulturverwaltung nicht oder nur ungenügend berücksichtigt werden können. Es können nur Projekte gefördert werden, die noch nicht begonnen haben. In begründeten Fällen kann eine Förderung über zwei Jahre (2018 und 2019) gewährt werden. Frühester Projektbeginn ist voraussichtlich Ende Februar 2018. Bewerbungsfrist: 07. Dezember 2017 um 18 Uhr
MIGRApolis Bonn veranstaltet transkulturelle Musiker-Treffen mit offener Jam-Session
Das Projekt soll einen Raum und Möglichkeiten für Musiker*innen jedweder Herkunft schaffen, um sich auszutauschen und gemeinsam zu musizieren. Dabei dient Musik als gemeinsame Sprache, Medium und Brücke, um interkulturelle Begegnungen, Austausch und Verständigung zu ermöglichen und zu fördern. Der transkulturelle Musiker*innen-Treff mit offener Jam-Session findet an drei Terminen jeweils von 18:00 bis 22:00 Uhr im MIGRApolis-Haus der Vielfalt in der Brüdergasse 16-18 im Zentrum von Bonn statt, die nächsten Termine sind am 11.11. und am 09.12.2017. Die Jam-Sessions werden unter musikpädagogischer Anleitung von Tulio Teixeira organisiert. Um die aktive Beteiligung aller Musiker*innen und Besucher*innen zu ermöglichen, werden bei den Treffen eine Auswahl an Instrumenten zur Verfügung gestellt. So können neue Instrumente spielerisch ausprobiert werden und interessierte Menschen an Musik herangeführt werden, die vielleicht noch keine oder nur wenig Erfahrungen im Musizieren haben.
Das Projekt beabsichtigt dazu beizutragen, dass Menschen verschiedener Herkunft und Kulturen sich treffen, interkulturell austauschen, miteinander musizieren und neue transkulturelle Ausdrucksformen schaffen. Über das gemeinsame Musizieren sollen Möglichkeiten und Anreize geschaffen werden, dass interessierte Menschen, Musiker*innen und Zuhörer*innen sich kennenlernen, miteinander vernetzen, kulturelle Vielfalt erleben und diese mit ihren eigenen und neu entstehenden musikalischen Ausdrucksformen bereichern.
In Kooperation mit dem Verein Pesanggrahan Indonesia, dem Indonesischen Kulturzentrum und dem Landesmusikrat NRW.
Bundesakademie Trossingen veröffentlicht Jahresprogramm 2018 mit 100 Weiterbildungen
Die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen präsentiert ihr neues Weiterbildungsprogramm für 2018. Bei weit über 70 neu beginnenden Angeboten wird jeder fündig: vom Seminar bis zum berufsbegleitenden Lehrgang. Für das Programm 2018 konzipierten die DozentInnen der Akademie etliche neue Veranstaltungen: Premiere hat der berufsbegleitende Lehrgang Popgesang, der in Kooperation mit zahlreichen Bundesverbänden und der Hochschule Osnabrück entwickelt wurde. Ebenfalls im Genre Pop neu konzipiert: „Die Band!!“, ein Coaching zu Sound/Recording, professionellem Producing, Arrangement und Probenarbeit für bestehende Bands sowie einzelne MusikerInnen. Erstmalig findet auch das Seminar „Türen öffnen“ statt, eine Qualifizierung für Lehrkräfte der Elementaren Musikpädagogik in der Arbeit mit Tagesmüttern und Tagesvätern. Dies ist ein völlig neues Arbeitsfeld, das die Bundesakademie erschließt. In der Seminarreihe „Arbeitsfeld Musikunterricht“ steht ein neues Modul zu den vielfältigen Aspekten des Lehrens und Lernens zur Auswahl: „Unterrichtshospitation als gruppendynamischer Prozess“. Zum ersten Mal wurde in Kooperation mit der Gordon Gesellschaft auch eine aufeinander aufbauende Reihe entwickelt. Sie besteht aus einem Basisseminar und einer zweiphasigen berufsbegleitenden Fortbildung zum Thema „Gordons´s Music Learning Theory“.
Deutscher Musikrat fordert mehr sozialversicherungspflichtige Festanstellungen an öffentlichen Musikschulen
Der Deutsche Musikrat fordert eine Quote von 80 Prozent sozialversicherungspflichtiger Festanstellungen an öffentlichen Musikschulen: Dies entschied, im Hinblick auf eine konzept- und qualitätsorientierte Musikschularbeit, das Präsidium des Deutschen Musikrates auf Empfehlung des Bundesfachausschusses Bildung in seiner letzten Sitzung. Der Beschluss steht in Verbindung zu der „Stuttgarter Erklärung“ vom 18.5.2017 des Verbandes deutscher Musikschulen, Mitglied des Deutschen Musikrates, die in der letzten Bundesversammlung verabschiedet wurde. Immer mehr weisungsunabhängige Beschäftigungsverhältnisse auf Honorarbasis schränken die Qualität und Kontinuität der Musikschularbeit zur Zeit ein.
Die soziale Situation der freiberuflichen Musikpädagogen wird der Deutsche Musikrat gerade im Hinblick auf faire Arbeitsbedingungen und Honorierung bei privaten Trägern aufmerksam begleiten.
APPLAUS-Förderung vergibt 86 Auszeichnungen an Clubs und VeranstalterInnen
Mit dem Musikpreis „APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ würdigt die Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters ClubbetreiberInnen und VeranstalterInnen für ihre herausragenden Livemusikprogramme. In den drei Hauptkategorien werden 86 Auszeichnungen vergeben. Die Preisträger erhalten von der Initiative Musik Fördergelder in einer Gesamthöhe von 1,8 Millionen Euro. Damit ist APPLAUS erneut der höchstdotierte Bundesmusikpreis. Ausgezeichnet werden Clubbetreiber und Veranstalter für ihre Programme aus allen Genres der Popularmusik, wie zum Beispiel Rock, HipHop, elektronischer Musik, experimenteller Popmusik oder Jazz. Mit dabei sind z.B. der Jazzkeller Frankfurt und der Schlachthof Wiesbaden in der Kategorie I, sie veranstalten ein kulturell herausragendes Programm mit mindestens 104 Konzerten im Jahr und erhalten dafür eine Förderung von 40.000€. In der Kategorie der Clubs, die mindestens 52 Konzerte im Jahr veranstalten, wurden die Brotfabrik Frankfurt, der Hafen 2 in Offenbach, u.a. mit dem mit 20.000€ dotierten Preis ausgezeichnet.
„Frauen in der Kultur- und Kreativwirtschaft“ – Deutscher Kulturrat veröffentlicht Dossier
Ein lesenswertes Dossier zu „Frauen in der Kultur- und Kreativwirtschaft“ ist unter dem Titel „Wie weiblich ist die Kulturwirtschaft“ erschienen. Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber des Dossiers, Olaf Zimmermann, sagte: „Geschlechtergerechtigkeit im Kultur- und Medienbereich zu erreichen, ist für den Deutschen Kulturrat, ein zentrales politisches Handlungsfeld. Deshalb haben wir mit Unterstützung der Kulturstaatsministerin ein Büro für Geschlechtergerechtigkeit im Deutschen Kulturrat eingerichtet, um unsere im letzten Jahr erschienene Studie »Frauen in Kultur und Medien« in ausgewählten Bereichen zu aktualisieren und zu erweitern, den Runden Tisch Geschlechtergerechtigkeit, der von der Kulturstaatsministerin als Reaktion auf unsere Studie eingerichtet wurde, fortzuführen und um ein Mentoring-Programm für Frauen im Kultur- und Medienbereich aufzubauen. In dem vorliegenden Dossier, welches auch ein Teil unserer politischen Bemühungen ist, im Kulturbereich mehr Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen, widmen wir uns der Rolle der Frauen in der Kulturwirtschaft.“ Im Dossier werden Frauen und Männer aus der Kultur- und Kreativwirtschaft in Form von Texten, Interviews und Fotografien porträtiert, mit dabei sind eine Labelinhaberin, Promoterin, Klavierbauerin, eine Forschungsdirektorin im Bereich Gender Studies, die Präsidentin der IHK Berlin, eine Werberin, eine Lektorin und Verlegerin, eine Regisseurin, Schriftstellerin und Schauspielerin, eine Medien- und Perforamcekünstlerin und Filmemacherin, u.a. Das Dossier ist hier kostenfrei erhältlich.
Neue Studie „Frauen in Kultur und Medien – Ein europäischer Vergleich“ veröffentlicht
Die Hertie School of Governance hat kürzlich die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Frauen in Kultur und Medien – Ein europäischer Vergleich“ vorgestellt. Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters hat die Studie aus ihrem Haushalt gefördert. Monika Grütters erklärte: „Die heute veröffentlichten Resultate aus anderen europäischen Ländern ermöglichen es uns, einen Blick über den Tellerrand hinaus zu werfen und von den Erfahrungen unserer Nachbarn zu lernen. Der Blick auf Mentoring-Programme in mehreren der untersuchten Länder zeigt, dass wir mit unseren Programmen für Künstlerinnen und Kreative, die vom Projektbüro ‚Frauen in Kultur und Medien‘ aufgelegt wurden, offenbar auf dem richtigen Weg sind.“ Die Datenlage weiter zu verbessern, war eine der zentralen Handlungsempfehlungen des Runden Tischs Frauen in Kultur und Medien, der im vergangenen Jahr auf Initiative der Kulturstaatsministerin zusammengekommen war. Untersucht wurde die Situation von Frauen in Kultur und Medien in sechs ausgewählten europäischen Ländern: Frankreich, Italien, Niederlande, Polen, Schweden und Vereinigtes Königreich. Ziel war es, wirksame Maßnahmen für mehr Geschlechtergerechtigkeit in diesen Ländern zu identifizieren und ihre Übertragbarkeit auf Deutschland zu prüfen. Die wissenschaftliche Leitung des Forschungsprojekts lag in den Händen von Prof. Dr. Helmut Anheier, Professor der Soziologie, Präsident der Hertie School of Governance.
Die Studie der Hertie School belegt, dass Deutschland in Sachen Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Medien bereits konkrete Erfolge vorweisen kann. So ist der Anteil weiblicher Führungskräfte beispielsweise in Bibliotheken und Museen deutlich gestiegen. Verbessert haben sich auch die Möglichkeiten, Kinder ganztägig betreuen zu lassen. Nachholbedarf zeigt sich nach wie vor unter anderem beim Frauenanteil an Führungspositionen in Rundfunkanstalten und Medienunternehmen sowie beim geschlechtsspezifischen Lohnunterschied.