Das Blue Note Label feiert 2019 seinen 80. Geburtstag

Vor genau 80 Jahren, am 6. Januar 1939, produzierte ein deutscher Einwanderer und leidenschaftlicher Jazzfan namens Alfred Lion in New York seine erste Aufnahmesession mit den beiden Boogie-Woogie-Pianisten Albert Ammons und Meade Lux Lewis. Damit legte er den Grundstein für das bekannteste und langlebigste Jazzlabel der Welt: das Blue Note Label. Seitdem steht Blue Note Records, wie sein Slogan stolz verkündet, für „The Finest In Jazz Since 1939“ und hat so die nahezu gesamte Geschichte dieser Musik dokumentiert. Noch immer ist Blue Note eines der führenden Jazz-Labels und spiegelt die aktuelle, kreativ gerade wieder aufblühende Jazzszene in all ihrer Lebendigkeit wider.

2019 hat die Plattenfirma also Grund zu feiern und das tut sie mit Wiederveröffentlichungen, digitalen Entdeckungen und einem Dokumentarfilm: „Blue Note Records – Beyond The Notes“ von Regisseurin Sophie Huber erzählt die gesamte Labelgeschichte bis heute und beleuchtet viele zusätzliche Aspekte. Im Sommer soll der Film im Fernsehen und auf Streaming-Plattformen Premiere feiern, eine DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung steht zudem für den Herbst 2019 an. Hier findet ihr ein Interview mit der Regisseurin über ihren Film und ihre Herangehensweise.

(Quelle: http://www.jazzecho.de)

15.01.2019

Bassistinnen & Violinistinnen für Frauenorchesterprojekt 2020 gesucht

Auch 2020 spielen Frauen wieder Musik von Komponistinnen unter Leitung einer Dirigentin und bringen damit Werke zu Gehör, die in den meisten Konzertprogrammen fehlen. Die Dirigentin Mary Ellen Kitchens wird mit den Teilnehmerinnen ein Programm groß besetzter Orchesterwerke, diesmal mit Schwerpunkt Osteuropa, einstudieren. Eine Werkstattpräsentation schließt die gemeinsame Arbeit ab. Das Frauenorchester-Projekt ist ein engagiertes Amateurorchester, in dem auch professionelle Musikerinnen herzlich willkommen sind. Aktuell werden jetzt noch Bassistinnen und Violinistinnen gesucht.

Termin: Freitag, 28. Februar 2020 bis Sonntag, 1. März 2020 in Berlin.

Der Teilnahmebeitrag beträgt € 80,-. Darin enthalten sind Raummiete, Verpflegung und Noten inkl. Leihgebühren. Dirigentin und Planungsteam arbeiten bisher ehrenamtlich. Um insbesondere der Dirigentin ein Honorar zu ermöglichen, sind über den Teilnahmebeitrag hinausgehende Spenden herzlich willkommen.

Anmeldung unter Angabe von Namen, Adresse, Telefonnummer, E-Mailadresse und Instrument (ggf. 1. oder 2. Stimme angeben) bitte so schnell wie möglich an moc.l1740663234iamg@1740663234retse1740663234hcron1740663234euarf1740663234 .

13.01.2019

9. Norient Musikfilm Festival in Bern, Lausanne & St. Gallen (CH)

Norient rückt das Ohr ins Zentrum und reflektiert kritisch über die Welt von heute und morgen. Musik, Klänge, Geräusche und Lärm werden zu Seismografen der Zeit und sollen vereinfachende und euro-amerikanische Weltvorstellungen, Kanons und Mainstreams hinterfragen und attackieren. Sie bieten Einblick in prägende Phänomene, Fragen und Herausforderungen, mit denen heutige Gesellschaften konfrontiert sind”, so heißt es in der Ankündigung des Norient Musikfilm Festivals, das vom 10.-13.01.2019 in den drei Schweizer Städten Bern, Lausanne und St. Gallen stattfindet.

Das Team der Internetplattform Norient hat Themenbeiträge über Migration, Futurismus, Tanz, Tradition, Krieg und kulturelle Diplomatie ausgewählt und zeigt großartige Filme wie Silvana über die schwedische Rapperin Silvana Imam oder Matangi/Maya/M.I.A. über die Londoner Pop-Ikone und Aktivistin M.I.A.. Das Publikum kann mehr über Sevdalinka, Bosniens eigenen Blues, oder die Phänomene des Bate Bola-Karnevals in Rio erfahren, herausfinden, was es mit den Tokyo Idols oder dem südafrikanischen Tanz Pantsula auf sich hat und vieles mehr. Daneben bringt es Musik der Londoner DJ und Producerin Bamz (Foto rechts), der Brüsseler Musikerin Clara! u.a. auf die Bühne.

11.01.2019

„SONGS“ – Wettbewerb für junge Songwriter*innen in Baden Württemberg

Songs selbst schreiben, Texte tüfteln, Kompositionen kreieren – SONGS der Songwriting-Wettbewerb in Kooperation mit der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda Bank Baden-Württemberg geht 2019 in die vierte Runde und gibt jungen Songwriter*innen wieder die Chance, mit ihrem Song auf der großen Bühne zu stehen. Die Teilnehmer*innen können sich solo oder in einer Band – auch in Zusammenarbeit mit ihren Lehrer*innen und Pädagogen*innen mit ihrem stärksten Song bewerben. Die besten Ideen werden mit attraktiven Preisen belohnt: für die musikalische Ausstattung der Schulen und Jugendzentren gibt es Preisgelder im Gesamtwert von 10.000.- € zu gewinnen. Darüber hinaus erhalten die Gewinner*innen professionelle Coachings der Popakademie Baden-Württemberg. Zudem werden alle teilnehmenden Sänger*innen des Finales zu einem eintägigen Vocal Camp an die Popakademie nach Mannheim eingeladen.

Übrigens: Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte in Schulen und Jugendzentren haben am 28. Januar 2019 in der Popakademie die Chance an einer kostenlosen Fortbildung zum Thema „Songwriting“ teilzunehmen und so den Prozess des Schreibens zu unterstützen. Anmeldungen bitte an ed.ei1740663234medak1740663234apop@1740663234sgnos1740663234.

Das SONGS-Finale findet am 03.05.2019 im SpardaWelt Eventcenter, Am Hauptbahnhof 3 in 70173 Stuttgart statt. Hier haben alle Finalist*innen die Möglichkeit ihre SONGS live vor unserer Jury und einem großen Publikum zu performen.

Kontakt: Tel. 0621 – 53397218, Infos

11.01.2019

Hilferuf aus Harburg – Proberaummangel verschärft sich

Die Hamburger Initiative SuedKultur veröffentlich einen Hilferuf aus der Nöldekestraße 17 in Harburg. Die einstige Polizeiwache wurde vor einigen Jahren an einen privaten Betreiber veräußert, der dort auch Proberäume für etliche Harburger Musiker*innen zuließ. Nun ändern sich in weiten Teilen des Gebäudes die Mietverhältnisse und den Bands wurde kurzerhand gekündigt. 10 Bands mit rund 60 Musikern sind unmittelbar betroffen.

„Seit Jahren warnen wir vor der ohnehin schlechten Proberaumsituation im Süden Hamburgs und stellten Anträge, um Leerstand zu ermitteln. Nun fällt das Kind in den Brunnen“, so Heiko Langanke, der das Thema für die Initiative SuedKultur seit Jahren verfolgt. „Mittlerweile gibt es sogar Kontakte zu potenziellen Investoren, um etwa Gebäude zu kaufen und langfristig zu Proberäumen umzubauen. Aber all das verpufft, wenn es seitens des Bezirks weder ein Bewusstsein noch eine grundlegende Unterstützung gibt.“

Und das betreffe nicht nur Proberäume für Musik sondern auch etwa Ateliers für Bildende Künstler. „Das Thema stiefmütterlich zu behandeln ist grob fahrlässig. Denn im Grunde sind es die Arbeitsplätze von Kulturschaffenden, die hier auf dem Spiel stehen. Man muss sich mal vorstellen, sie bekämen ihre Büros gekündigt, sollen aber weiter Arbeitsergebnisse produzieren …“, so Langanke, der schon 2010 an einer Konzeption zur Umnutzung der Alten Wache arbeitete. Damals stand diese jahrelang beheizt leer und befand sich noch im Besitz der Stadt Hamburg.

Langanke fordert nun die Bezirksverwaltung und –politik zum Handeln auf. Vorschläge zur akuten Abhilfe hat er bereits bei der Hand.  Laut Globalrichtlinie zur Stadtteilkultur ist der Bezirk verpflichtet, kulturelle Raumbedarfe zu ermitteln und gegebenenfalls Abhilfe zu schaffen. Die Initiative fordert für das Problem einen festen Ansprechpartner in der Bezirksverwaltung sowie eine feste Einbindung der dafür eigens von der Hansestadt in Leben gerufenen Kreativgesellschaft Hamburg.

Wer von geeigneten Räumen weiß oder selbst welche hat, kann sich bei der Initiative SuedKultur melden.

09.01.2019

Stellenausschreibung: Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ sucht Rektor*in

An der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“– Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Dienstherrnfähigkeit – ist das Amt der*des Rektor*in zum 01.10.2019 zu besetzen.

Gesucht wird eine national und international vernetzte Persönlichkeit mit Kompetenz zur kollegialen Leitung der Hochschule, mit Kreativität sowie Integrations- und Kommunikationsfähigkeit nach innen und außen. Sie sollte die Ausbildungslandschaft im Bereich Musik und Theater kennen und die Hochschule konzeptionell weiterentwickeln können. Sensibilität für Gleichstellungsfragen und Diversity wird vorausgesetzt. Zur Rektorin/zum Rektor kann eine der Hochschule angehörende Hochschullehrerin oder ein Hochschullehrer, sofern sie oder er an der Hochschule hauptberuflich tätig ist, oder eine externe Bewerberin oder ein externer Bewerber gewählt werden. Externe Bewerberinnen oder Bewerber müssen, soweit sie nicht hauptberuflich als Hochschullehrerin oder als Hochschullehrer an einer künstlerischen Hochschule tätig sind, eine abgeschlossene Hochschulausbildung besitzen. Sie sollen aufgrund einer mehrjährigen verantwortlichen und leitenden Tätigkeit, insbesondere an einer künstlerischen Hochschule oder einer anderen kulturellen Einrichtung, über hohe Managementkompetenz verfügen.

Die Hochschule strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Leitungspositionen an und bittet qualifizierte Frauen ausdrücklich um ihre Bewerbung. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund und Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung sind ausdrücklich erwünscht. Der bisherige Amtsinhaber wird sich voraussichtlich erneut bewerben.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 20.01.2019 ausschließlich schriftlich (nicht in elektronischer Form) an den

Regierenden Bürgermeister von Berlin
Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung
Abteilung V
Warschauer Str. 41-42
10243 Berlin.

09.01.2019

Helvetiarockt Panel „Hurra! Hurra! So nicht.“ @BScene Basel Festival

Die im Sommer 2018 veröffentlichte Vorstudie „Frauenanteil in Basler Bands“ des RFV Basel (Popförderung und Musiknetzwerk der Region Basel) hat ergeben, dass von knapp 3000 aktiven Musiker*innen in der Region gerade einmal 10% weiblich sind. Die Erhebung ist die erste ihrer Art in der Schweiz. Sie führt unverkennbar vor Augen, dass Massnahmen für die Förderung eines ausgeglichenen Geschlechterverhältnisses in der Musik dringend nötig sind. Wie geht es weiter? Was sind konkrete Lösungsansätze? Wann ist mit Resultaten einer längst überfälligen schweizweiten Studie zu rechnen? Wie ist es wirklich um das Genderbewusstsein in Politik und Kulturförderung bestellt? Diese und weitere Fragen stellt unsere „Schweizer Schwester“ HELVETIAROCKT in Kooperation mit RFV Basel auf einer Podiumsdiskussion am 01.02. im Rahmen des BScene Clubfestivals in der Kaserne Rossstall in Basel (CH). Mit dabei sind Christina Schäfers (Head of Arts Programme Reeperbahn Festival und Projektmanagerin Keychange), Regula Düggelin (Pro Helvetia), Jennifer Jans (Musikerin, Betriebsleitung B-Sides Festival, Projektleitung „Mitten In Der Woche“ und „SAY HI!“) und Andrea Zimmermann (Geschlechterforscherin, Zentrum Gender Studies, Universität Basel). Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Auch der Rest des BScene Clubfestival-Programms vom 01.-02.02.19 kann sich sehen lassen und bringt Alina Amuri, Me + Marie, The Jimmi Miller Incident, Anne Goodchild, Black Sea Dahu, Steff La Chefe, Yerna, Gina Été, Len Sander, Linda Vogel u.v.w. Bands auf die Bühne.

09.01.2019

Zwei Calls for Papers der Gesellschaft für Musikforschung

Die nächste Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung findet vom 23. bis 26. September 2019 an der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold statt. Die Themenschwerpunkte der Tagung orientieren sich an den Forschungsschwerpunkten des Instituts:

Brückenschläge – Informatik und Musikwissenschaft im Dialog

Komponieren für das Radio: Akteure, Diskurse, Praktiken

Clara Schumann: Lied und Liedinterpretation in Detmold

Musikwissenschaft – Feminismus – Kritik. Ein Generationenaustausch zum 25. Jubiläum der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien

Wissenschaftler*innen sind eingeladen, sich mit eigenen Beiträgen in freien Symposien, Round Tables sowie mit freien Referaten bzw. Posterpräsentationen an der Tagung zu beteiligen.

Die Einreichungsfrist für Tagungsbeiträge ist der 31. Januar 2019. Infos

Des Weiteren ruft die Gesellschaft zur Einreichung von Beiträgen für das Buch „Under Construction. Performing Critical Identity“ auf. Es wird als erster Band der neuen Reihe „State of the Arts. Reflecting Contemporary Culture Expression“ bei MDPI Books als (peer reviewed) Open Access Buch erscheinen.

Die Deadline für Proposals ist verlängert zum 31. Januar 2019. Infos

09.01.2019

Gerds Musikmagazin: Interviews mit Elda, Julie et Moi, Mane u.a.

Gerd Schwalm hat einige Künstler*innen des Frankfurter Sommerwerft-Festivals 2018 interviewt und präsentiert Auszüge daraus in seinem Radioformat „Gerds Musikmagazin“ bei Radio X am Freitag, 11.01.19 von 13:08 Uhr – 14 Uhr. Mit dabei waren die Bands Julie et Moi, Elda, Mane und weitere. Der Sender ist im Einzugsbereich Frankfurt über Frequenz 91,8 UKW und ansonsten über das Internet unter www.radiox.de zu empfangen.

09.01.2019

Neuer Deutscher Jazzpreis 2019 – Die Vorauswahl steht

Im Jahr 2019 vergibt die IG Jazz Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit der Alten Feuerwache Mannheim gGmbH bereits zum 14. Mal den Neuen Deutschen Jazzpreis. Er ist mit 10.000 Euro einer der höchstdotierten Bandpreise für professionelle Jazzbands und einer der wenigen Publikumspreise der deutschen Jazz-Szene. Das Festivalwochenende findet am 15. und 16. März 2019 in der Alten Feuerwache Mannheim statt.

Aus der Vorauswahl, für die die Jury 13 Bands ausgewählt hat, bestimmt der Kurator Renaud Garcia-Fons die drei Finalisten. Diese stellen sich am 16.03.2019 dem Publikum, das anschließend über die Preisträger abstimmt. Unter den Nominierten sind Katrin Scherer`s CLUSTER Quartet und die Neo-A Capella Formation Of Cabbages And Kings. Lucia Cadotsch konnte sich gleich mit zwei Formationen qualifizieren, und ist mit LIUN + The Science Fiction Band und mit ihrem Trio „Speak Low“ in der Auswahl.

Auch der mit 1000 Euro dotierte Neue Deutsche Kompositionspreis  wird 2019 wieder vergeben. Die Wettbewerbskompositionen werden zur Eröffnung von einer Band präsentiert, die anlässlich des Neuen Deutschen Jazzpreises zusammengestellt wurde. Das Publikum stimmt direkt danach über die Gewinnerkomposition ab. Aus der Vielzahl von Bewerbungen aus ganz Deutschland wählte die Jury in einem anonymisierten Verfahren sechs Komponistinnen und Komponisten aus, darunter Christina Fuchs und Mareike Wiening.

08.01.2019

Jazzstudium? Workshopwochenende in Weimar

Das Institut für Neue Musik und Jazz der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar lädt Studieninteressierte nach Weimar ein: Anfang Februar 2019 bieten sieben Professoren und Dozenten des Instituts kostenlose Workshops für ihre jeweiligen Instrumente bzw. Fachrichtungen an. Für das Wochenende vom 2. auf den 3. Februar 2019 sind im Hochschulzentrum am Horn neben ganz persönlichen Unterrichts- und Workshop-Situationen auch intensive, unverbindliche Einzelberatungen vorgesehen. Geplant ist zudem eine Jazznacht am ersten Abend, wo den Interessierten die Chance gegeben wird, gemeinsam mit Studierenden des Weimarer Jazz-Instituts zu jammen.

Der Studiengang Jazz an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT besteht seit 1993. Seine Gründung geht auf die Pionierleistung und die bis heute prägenden Visionen des weltberühmten Jazz-Posaunisten Albert Mangelsdorff zurück. Ganz im Sinne des Namensgebers Franz Liszt fördert die Hochschule in ihrer über 140-jährigen Geschichte neue und neueste Musik in den Bereichen Komposition und Interpretation.

Die Jazzausbildung an der Musikhochschule in Weimar ist eine mittlerweile über 20-jährige Geschichte von Hochkarätigkeit und Erfolg. So gab es schon ab Anfang der 1970er Jahre an der HfM als einer der ersten Hochschulen in Deutschland einen Studiengang „Tanz und Unterhaltungsmusik“, aus dem einige erfolgreiche Jazzmusiker der DDR hervorgegangen sind.

Im Oktober 2015 wurde mit der Zusammenführung der entsprechenden Ausbildungsbereiche das Institut für Neue Musik und Jazz geschaffen, ein progressives Institut, in dem der Jazz in seiner stilistischen Bandbreite mit dem zentralen Element der Improvisation in eine unmittelbare Beziehung mit der Komposition der Neuen Musik tritt.

„Wenn also jemand erwägt oder bereits sicher vorhat, ein Instrumental- bzw. Vokalstudium an einer Musikhochschule im Bereich Jazz aufzunehmen, dann sollte unser Angebot von Interesse sein“, betonte der Koordinator des Workshops, Prof. Wolfgang Bleibel. Während Bleibel selbst die Instrumente Saxophon, Klarinette und Querflöte betreut, werden auch seine Professoren-Kollegen Achim Kaufmann (Klavier), Jo Thönes (Drumset), Manfred Bründl (Kontrabass / E-Bass) sowie Jeff Cascaro und Michael Schiefel (Gesang) Workshops anbieten. Hinzu kommt das Fach Arrangement / Komposition, das der Komponist, Jazzmusiker und Arrangeur Stefan Schultze unterrichtet. Das Schnupper-Wochenende beginnt am Samstag, 2. Februar 2019 um 14:00 Uhr in Raum 304 des Hochschulzentrums am Horn in Weimar.

Quelle: https://www.hfm-weimar.de/

Anmeldung bis zum 20. Januar 2019 im Dekanat der Fakultät II bei Frau Manuela Jahn: ed.ra1740663234miew-1740663234mfh@n1740663234haj.a1740663234leuna1740663234m1740663234, Tel. 03643 | 555 186 

08.01.2019

Berlin vergibt Übungsräume und Tonstudioaufnahmen

Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa vermittelt in Kooperation mit der GSE Gesellschaft für Stadt Entwicklung gGmbH mit öffentlichen Mitteln ausgebaute Übungsräume an Berliner Musikgruppen bzw. Musiker*innen aus den Bereichen Pop und Jazz (alle Stilrichtungen) mit einem professionellen musikalischen Anspruch. Vorrangig für die Vergabe der Übungsräume ist die künstlerische Qualität. Gemeinsame Bewerbungen von zwei oder ggf. auch mehreren Gruppen / Formationen um einen Raum sind möglich.

Musiker*innen und Gruppen, die seit mindestens einem Jahr existieren und erste öffentliche Auftritte nachweisen können, können sich unter Einreichung von Arbeitsproben um die Räume in Berlin-Kreuzberg sowie auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof bewerben, die für eine Dauer von zunächst zwei Jahren vergeben werden. Die Ausschreibung richtet sich an Musiker*innen mit Wohnsitz in Berlin, Einsendeschluss ist der 29. Januar 2019.

08.01.2019