RockCity sucht Praktikant*in für Projektmanagement ab 1. April oder später

RockCity e.V. sucht „Studierende mit fettem Interesse an populärer Musik, Musikprojekten, Artist Support und Ausgehkultur, die Lust haben, die Arbeitsabläufe bei RockCityHamburg kennen zu lernen, spannende Events zu begleiten, Teil eines engagierten Teams zu sein, sich mit eigenen Ideen einzubringen, zu lernen und ihre eigenen Erfahrungen auszutauschen. Wir bieten: Einen umfangreichen Einblick in die Bereiche Projektmanagement, Popularmusikförderung und PR und freuen uns überStudierende für unsere vielfältigen Aufgabenbereiche. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!“ Dauer: mindestens 3 Monate.

17.03.2020

Sondermaßnahme: RockCity Tournee Fonds im 2. Quartal 2020 als Soforthilfe   

RockCity e.V. informiert: Für alle, die trotz aktueller Lage auch im zweiten Quartal 2020 (1. April – 30. Juni) auf Tour sind, gilt ab April eine Sonderregelung: Anträge auf Teilerstattung der Kosten für über RockCity angemieteten Busse sowie Kosten für Touren im Ausland können unmittelbar nach Beendigung des jeweiligen Tourabschnitts beantragt werden und müssen nicht bis zum Quartalsende warten. Sollten in diesem Quartal Tourneen / Auftritte nicht stattgefunden haben, könnt ihr ebenfalls Anträge einreichen, um ggf. Stornierungskosten zu mindern. Für euch heißt das: Schnelles Geld in erschwerten Zeiten! Für das erste Quartal 2020 (1. Dezember 2019 bis 31. März 2020) gilt wie gehabt die Deadline am 31. März 2020.

17.03.2020

RECORD STORE DAY 2020 wird auf den 20. Juni verschoben!

Der RECORD STORE DAY ist ein weltweites Ereignis, an dem jährlich Tausende von Menschen teilnehmen. In Anbetracht der aktuellen weltweiten Lage zur Corona-Pandemie und den noch nicht abschätzbaren Entwicklungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wird der RECORD STORE DAY 2020 auf den 20. Juni 2020 verschoben.

Mit dieser Entscheidung möchten die Veranstalter ihre  Verantwortung gegenüber allen RECORD STORE DAY-Besucher*innen – und Teilnehmer*innen ernst nehmen, vor allem aber, auch den Grundgedanken des RECORD STORE DAY fest im Blick behalten: die unabhängigen Plattenläden zu unterstützen, die von den Auswirkungen der gegenwärtigen Unsicherheit besonders betroffen sind.

17.03.2020

Call for Proposals – Marie Skłodowska-Curie Actions

Das Forschungszentrum für Intermedialität und Multimodalität der Linnéuniversität bietet Hilfe beim Schreiben eines Marie Skłodowska-Curie Stipendiums an. Es bietet einen Online-Workshop, der bereits vor der Bewerbung für das Stipendium Informationen und Netzwerkmöglichkeiten bietet. Das Stipendium richtet sich an Postdoktorand*innen, die in Växjö (Schweden)an einem eigenen Forschungsvorhaben arbeiten wollen.

16.03.2020

Kulturdezernentin Ina Hartwig bestätigt Förderzusagen an die Freie Szene

Die Kulturdezernentin von Frankfurt am Main Dr. Ina Hartwig hat in einer Pressemitteilung angekündigt, dass bereits getätigte zweckgebundene Förderzusagen an die Freie Szene eingehalten werden, auch wenn Veranstaltungen ausfallen. Zudem besteht die Möglichkeit, gestaffelte Auszahlungen vorzuziehen, um akute Bedrängnisse abzuwehren. Das Kulturamt steht für Beratungsgespräche bereit.

16.03.2020

VUT fordert Hilfsfonds in Höhe von fast vier Millionen und Härtefallregelung

Die Absage von zum Teil jahrelang geplanten Veranstaltungen und Tourneen betrifft die gesamte musikwirtschaftliche Wertschöpfungskette und alle Gewerke: Von ausbleibenden Gagen für Künstler*innen und ihr Live-Team (Booker*innen, Tourmanager*innen, Techniker*innen) und fehlenden Einnahmen aus Tonträger- und Merchandise-Verkäufen bei Künstler*innen, Labels und Vertrieben über fehlende GEMA-/GVL-Einnahmen für Künstler*innen und Musikverlage bis hin zu nicht bezifferbaren negativen Auswirkungen für die Karrieren durch fehlenden Sichtbarkeit. Um die Musikwirtschaft zu unterstützen, fordert der VUT einen Dreiklang aus möglichst unbürokratischen und schnellwirkenden Maßnahmen:

  1. Einen Hilfsfond in Höhe von 3,9 Milliarden Euro für alle Gewerke der Musikwirtschaft: Laut einer 2015 durchgeführten Studie des Bundeswirtschaftsministeriums* übertrifft die Musikwirtschaft mit insgesamt 127.000 Selbständigen und Arbeitnehmer*innen die Erwerbstätigenzahlen jeder anderen Medienbranche. Die Bruttowertschöpfung lag dabei mit rund 3,9 Milliarden Euro sogar über der von Filmwirtschaft, Radioveranstaltern, Buch- oder Zeitschriftenverlagen. Innerhalb der sieben Teilbranchen der Musikwirtschaft wiederum haben die Musikveranstaltungen (27%) und Musikaufnahmen (22%) die höchste Bruttowertschöpfung, gefolgt von den Bereichen Musikinstrumente (19%), Kreative (15%), Musikunterricht (10%), Musikverlage (5%) und Verwertungsgesellschaften (2%). 
  2. Eine Härtefallregelung für kleine Unternehmer*innen und Selbständige: Im VUT sind rund 1.200 Musikunternehmer*innen zusammengeschlossen, viele davon sind Einzelunternehmer*innen und kleine Unternehmen. Diese arbeiten meist mit einer Mischkalkulation, Gewinne werden oft sofort in neue Projekte investiert, erfolgreiche Künstler*innen oder Projekte finanzieren Newcomer. Ausfälle über Wochen oder Monate sind für diese Akteure existenzbedrohend. Um Insolvenzen zu verhindern, muss es für solche Notfälle einen unkomplizierten Auffangplan (z.B. Überbrückungskredite mit geringen Zinsen) geben.
  3. Der VUT bittet darüber hinaus die Verwertungsgesellschaften GEMA und GVL, ihre Jahresverteilungen vorzuziehen und ihren Mitgliedern und Berechtigten als Soforthilfe eine Vorauszahlung in Höhe der letztjährigen Abrechnungen auszuzahlen.

Zusätzliche Anregungen:

  • Der VUT fordert Landesregierungen auf, klare und eindeutige Verhältnisse zu schaffen und die Verantwortung über Absagen nicht den Veranstaltenden überlassen. Wenn die Spielstätten und Festivals auf eigene Faust absagen, sind sie in der Haftung und müssen ggf. Gagen erstatten trotz Ausfall.
  • Banken sollten kleinen und mittleren Unternehmen der Musikwirtschaft eine unkomplizierte Kreditvergabe mit geringen Zinsen ermöglichen.
  • Konsument*innen sollten – wenn es für sie tragbar ist – ihre gekauften Tickets nicht zurückgeben und die Kosten zurückfordern, um Spielstätten, Veranstalter*innen und Künstler*innen nicht zusätzlich finanziell zu belasten.
16.03.2020

Umfrage des Deutschen Kulturrats: jetzt noch bis 31.03.2020 teilnehmen!

Der Deutsche Musikrat hat am 06. März 2020 eine Umfrage unter Kulturschaffenden über die Auswirkungen der Corona-Krise auf ihre Arbeit initiiert, um sich ein möglichst umfassendes Bild über die Probleme und finanziellen Schäden zu machen, die sich für die Musikszene Deutschlands aus der aktuellen Situation ergeben. Die Erkenntnisse aus dieser Umfrage sollen einen Beitrag dazu liefern, geeignete Hilfe-Maßnahmen anzustoßen. Die Umfrage läuft noch bis 31. März 2020 und ist unter folgendem Link zu erreichen.

16.03.2020

Jazzmeia Horn eröffnet das Deutsche Jazzfestival Frankfurt

Die 28-jährige amerikanische Jazzsängerin Jazzmeia Horn eröffnet am Mittwoch, 28. Oktober, gemeinsam mit ihrem Quintett und der hr-Bigband das 51. Deutsche Jazzfestival Frankfurt in der Alten Oper Frankfurt. Das Deutsche Jazzfestival Frankfurt präsentiert vom 28. Oktober bis zum 1. November in der Alten Oper, dem hr-Sendesaal und dem Künstlerhaus Mousonturm Künstler*innen der internationalen Jazzszene. Das vollständige Programm wird im Juni veröffentlicht.

Jazzmeia Horn gilt als der neue Shooting Star unter den Jazz-Vokalistinnen. Die 1991 in Dallas geborene Sängerin hatte einen fulminanten Karrierestart: Zwei Alben mit zwei Grammy-Nominierungen und den 1. Preis der elitären Thelonious Monk Jazz Competition kann sie aktuell vorweisen.

16.03.2020

Quarantäne TV: Das Netflix für lokale Künstler*innen

Keimfrei exklusive Konzerte genießen, das verspricht die neue Plattform Quarantäne TV. Während der Coronakrise sind große Menschenansammlungen ein Problem für die Gesundheit vieler Menschen in unserer Gemeinschaft. Veranstaltungen aller Art sind daher richtigerweise abgesagt. Und doch bleiben dabei die Künstler*innen auf der Strecke, die durch Tickets ihre Lebensgrundlage verdienen. Die Unterstützung durch einen Nothilfefonds für Freiberufler*innen, wie ihn die Landesregierungen derzeit diskutieren, ist noch nicht greifbar. Der Macher von Quarantäne TV möchte Künstler*innen jetzt mit einer unkonventionellen Idee helfen und hat in Windeseile eine Plattform ins Leben gerufen, auf der sie ihre Videokonzerte hochladen und Livestreams bereitstellen können. Ihre solidarischen Fans können dafür per Paypal bezahlen, die/der Künstler*in erhält den kompletten Betrag ohne Abzüge.

Die Plattform richtet sich nicht nur an Musiker*innen, die dort z.B. eine Preview neuer Songs, ein kleines Akustik-Konzert oder ein Best-Of vergangener Auftritte einstellen können. Auch Poesie und Comedy sowie Bildende Kunst sind angesprochen.

16.03.2020

Les Brünettes fordern zum Mitmachen für Live-Show auf

Die A Cappella Band Les Brünettes ruft zur Zeit zur „1000-portraits-in-one-month-challenge“ auf, denn in genau zwei Monaten, am 8. Mai feiern sie die Veröffentlichung ihres neuen Albums „4“. Ihr Show Opener wird eine Hommage an alle Frauen dieser Welt sein. Deshalb laden die vier euch ein, bei ihrer #4women4women-Challenge mitzumachen und dabei eure Solidarität mit diesen Frauen zu zeigen. Macht ein Portrait von Euch mit der Geste 4 (siehe Foto) und postet es bis zum 08. April auf Facebook oder Instagram unter #4women4women oder schickt es per Mail an ed.se1743641479ttene1743641479urbse1743641479l@tka1743641479tnok1743641479. Eure Bilder werden zu einer Collage, die in einem Video zum ersten Song unseres neuen Programms auf der Bühne zu sehen sein wird.

13.03.2020

Petition jetzt unterschreiben: Hilfe für Freiberufler*innen während Corona-Shutdown

Das Corona-Virus grassiert und damit gehen zahlreiche Maßnahmen einher. Unabhängig davon, ob diese gerechtfertigt sind oder nicht, haben sie unmittelbare Auswirkungen, nicht nur auf betroffene Firmen, Unternehmen, Gesellschaften u.ä., sondern – im Fall von Absagen von Veranstaltungen wie Konzerten, Messen, Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern u.a. – auch auf etliche Freiberufler*innen, die von den Einnahmen aus solchen Veranstaltungen ihren Lebensunterhalt bestreiten. Aufgrund dieser Freiberuflichkeit leben viele dieser Künstler*innen ohnehin am Rand des Existenzminimums, aber durch die derzeitige massenhafte Absage von Veranstaltungen drohen sie über diesen Rand gestoßen zu werden. Dabei greifen auch nicht die gesetzlichen Regelungen für den Verdienstausfall. Diese treffen nur zu, wenn man selbst in Quarantäne muss. Wie bei allen anderen Menschen laufen aber Rechnungen und Verbindlichkeiten uneingeschränkt weiter, muss Miete, Strom, Lebensunterhalt und vieles mehr gezahlt werden, hängen oftmals auch ganze Familien an diesem nun wegfallenden Einkommen.

Eine Petition von David Erler aus Leipzig fordert daher von der Bundes- und den Landesregierungen, sich bei den angedachten Finanzhilfen und Unterstützungen nicht nur auf Unternehmen und Firmen sowie deren Angestellte zu konzentrieren, sondern vor allem auch die mitunter wesentlich prekärere Lage der o.g. Freiberufler*innen /Kunstschaffenden zu berücksichtigen, die Finanzhilfen mithin ausdrücklich auch auf diese auszuweiten, und dies so unbürokratisch wie möglich. Er weist zu Recht darauf hin, dass die Gesellschaft für einige Zeit auf kulturelles Leben verzichten könne, aber Freiberufler*innen selten in der Lage seien, einen oder zwei Monate ohne Einnahmen zu überbrücken. Die Existenzen unzähliger Künstler*innen und Freiberufler*innen stünde vor dem Aus, wenn nicht seitens der Politik möglichst schnell und unbürokratisch geholfen wird. Hier könnt ihr die Petition unterschreiben.

In einer Pressemitteilung vom 11.03. verspricht die Kulturstaatsministerin Monika Grütters „Künstler und Kultureinrichtungen können sich darauf verlassen, gerade mit Blick auf die Lebenssituationen und Produktionsbedingungen der Kultur-, Kreativ- und Medienbranche: Ich lasse sie nicht im Stich! Wir haben ihre Sorgen im Blick und werden uns dafür einsetzen, dass die speziellen Belange des Kulturbetriebs und der Kreativen miteinbezogen werden, wenn es um Unterstützungsmaßnahmen und Liquiditätshilfen geht.“ Sie habe deshalb in der Bundesregierung angeregt, zu den anstehenden Gesprächen über Hilfsmaßnahmen auch Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur und Medien einzuladen. „Wir müssen auf unverschuldete Härten und Notlagen reagieren und sie ausgleichen. Das muss uns nicht nur die Wirtschaft, sondern auch unsere durch die Absagen schwer gebeutelte Kulturlandschaft wert sein“, sagte Grütters.

13.03.2020

Stellenausschreibung: Jungprofessur Musikwissenschaft an der UdK

An der Universität der Künste Berlin ist zum 01.10.2020 eine Juniorprofessur im Fach Musikwissenschaft ausgeschrieben.

Einer der Schwerpunkte soll im Bereich Gender Studies liegen.

Bewerbungen werden unter Angabe der Kennziffer 3/913/20 auf dem Postweg entgegengenommen. Einsendeschluss ist der 02.04.2020.

11.03.2020