Kinder verbreiten laut Studie weniger Aerosole als Erwachsene
Kinder verbreiten beim Sprechen und Singen viel weniger der für eine Übertragung von Coronaviren relevanten Aerosole als Erwachsene. Das hat eine Untersuchung der Charité und der TU Berlin unter Federführung des Phoniaters Dirk Mürbe ergeben. „Kinder im Grundschulalter emittierten beim Sprechen eine Anzahl von Partikeln in der Größenordnung wie Erwachsene beim Atmen, und beim Singen emittierten sie ähnlich viele Partikel wie Erwachsene beim Sprechen“, sagte Mürbe, Direktor der Klinik für Audiologie und Phoniatrie an der Charité, der Nachrichtenagentur dpa. Die Anzahl der Aerosole hänge dabei stark von der Lautstärke ab. Der Befund könne nicht nur bei der Entscheidung für Präsenzunterricht an Schulen eine Rolle spielen, sondern auch für die Arbeit von Kinderchören. Mürbe zufolge bedeutet das aber nicht, dass Schulunterricht oder Chorproben und -konzerte unabhängig von der Infektionslage und ohne Beschränkungen stattfinden können. Allerdings sei je nach äußeren Umständen wie Größe des Raumes, Anzahl und Aufenthaltsdauer der Kinder sowie den Lüftungskonzepten mehr möglich als bisher praktiziert.
#artistathome: Dota mit neuem Video: „Besser als Nichts“
Die Berliner Band Dota um die Musikerin Dota Kehr präsentiert ihr Video zum Song „Besser als nichts“ – ein weiterer Vorgeschmack auf ihr kommendes Album „Wir rufen dich, Galaktika“, das am 28. Mai via Kleingeldprinzessin Records & Broken Silence erscheint. „Besser als nichts“ ist ein Lied über das Verliebt-sein, das seines gleichen sucht – punktgenau getextet, voller kribbeliger Spannung, im musikalischen Schwebezustand. Für die Verliebten. Und für alle anderen auch – sie könnten es jederzeit werden. Für das Video führte Annika Weinthal Regie.
#artistathome: SirBradley auf dem Balkon
Das Sir Bradley Quartet hat mit dem Projekt „Auf Sicht“ einen Wohnblock zum Klingen gebracht. Und sie zeigten: Mit vier Balkonen, vier Instrumenten und einer Stimme kann man auch bei prekärer Inzidenzlage neue akustische Räume erobern.
PopCamp 2021 fördert Karo Lynn und WEZN
Die neuen Teilnehmer*innen des PopCamps stehen fest. Ausgewählt wurden unter anderem Karo Lynn aus Leipzig und die Band WEZN. Herzlichen Glückwunsch!
Clubstudie der Initiative Musik – erste Ergebnisse
Eine bundesweite Online-Umfrage der Initiative Musik zur Situation der Livemusikspielstätten wurde vom 28. September bis zum 31. Oktober 2020 durchgeführt. Die Ergebnisse der Clubstudie geben erstmals bundesweit einen Überblick zur Situation der Musikspielstätten. So soll ein ganzheitliches Bild davon entstehen, wie genau die Musikspielstätten aufgestellt sind und was sie kulturell, sozial und ökonomisch ausmacht. Die Handlungsempfehlungen, die sich aus der Studie ergeben, sollen Impulse bilden, um die Musikspielstätten in Zukunft noch besser zu erhalten und zu unterstützen. Erste Ergebnisse der Clubstudie stehen nun auf der Webseite der Initiative Musik zur Verfügung.
„Bühne frei!“-Livestreams mit Elda u.a. im Mai & Juni
Was machen Musiker*innen ohne Bühne? Vielen freischaffenden Künstler*innen ist durch die fehlenden Auftrittsmöglichkeiten ihre Lebensgrundlage entzogen worden. Deshalb startete der Hessische Rundfunk im April die Aktion „Bühne frei!“, bei der sich hessische Musikerinnen und Musiker bewerben konnten. Aus 1500 Bewerbungen wurden 24 Acts ausgewählt: Max Mutzke, Cassandra Steen, Laith Al-Deen, Sabrina Setlur, Gregor Meyle und Stefanie Heinzmann fungierten als Gastgeber*innen für insgesamt sechs Folgen der „Bühne frei“-Aktion und wählten jeweils vier Bands für einen Abend aus. Die erste Folge, die auch im hr-Fernsehen ausgestrahlt wurde, ging u.a. mit Elda an den Start. Geschichten sowie Porträts und Gespräche rund um die hessischen Musiker*innen zeigen Maintower und die Hessenschau ebenfalls ab 10. Mai. Auch die Radiowellen hr2-kultur und hr1 senden einzelne Konzerte, und YOU FM und hr3 laden Bands als Gesprächsgäste ein. Alle Konzerte werden auch in der ARD-Mediathek veröffentlicht.
Jazzbüro Hamburg lobt Kompositionswettbewerb aus
Der Jazz City Hamburg Sampler wird 2021 zum 5. Mal vom Jazzbüro Hamburg veröffentlicht. Bisher fand sich darauf immer eine Werkschau aktueller Veröffentlichungen Hamburger Jazzmusiker*innen. In diesem Jahr schreiben die Macher*innen hierfür einen Kompositionswettbewerb aus. Die Hamburger Behörde für Kultur und Medien stellt dafür 130.000 Euro für die Realisierung, inklusive Produktionskosten und Honorare für Musiker*innen zur Verfügung. Das Jazzbüro Hamburg organisiert das Projekt und beruft eine unabhängige Fachjury. Diese wählt bis zu 24 neue Kompositionen und Produktionen aus, die auf dem Jazz City Hamburg Sampler 2021 „Corona Edition“ veröffentlicht werden. Die Künstler*innen erhalten durch die Förderung die Möglichkeit, ihre Werke zu erarbeiten und zu veröffentlichen. Je nach Besetzungsgröße können die Kompositionsprojekte eine Förderung zwischen 1.000 und 9.000 Euro erhalten. Die geförderten Kompositionen sollen genreübergreifend, auch über die Grenzen der Jazzszene hinaus, die Vielfalt der Freien Musikszene Hamburgs zeigen. Szene- und genreübergreifende Produktionen sind demnach ausdrücklich erwünscht. Bewerbungsfrist: 30.06.2021
W.A.M. Awards 2021 sucht independent artists
Die 2021 W.A.M. Awards – We Are The Music Makers – feiern die“unglaublichsten“ independent Künstler*innen der Welt in verschiedenen Genres und Kategorien. Bands und Soloacts ohne Majorlabel und mit eigenen Songs können sich bis 15.07. bewerben (Gebühr: 24,98$). Den (Haupt-)Gewinner*innen winken hauptsächlich PR, Radioplays und Recordingsessions.
Radio WeWeWe sucht Bands aus der Wetterau & (Mittel-)Hessen
Radio WeWeWe (WelleWestWetterau) geht vom 3. bis 11. Juli wieder per UKW und im Internet live auf Sendung und bietet Bands, Künstler*innen und Newcomer*innen aus der Region Wetterau und Umgebung Gelegenheit, ihre Musik einzusenden. Ein Team aus rund 30 Moderator*innen, Reporter*innen und Techniker*innen produziert in seiner Freizeit ein abwechslungsreiches Radioprogramm mit Infos zum Jubiläum des TSV Butzbach und Berichten aus der Wetterau. Und dazu gibt es eine besondere Mischung aus u. a. regionaler Musik. Kurz gesagt:
Hier kommt man als regionale Band ganz einfach ins Programm. Zu hören gibt es die regionale Musik rund um die Uhr innerhalb der Musikrotation verteilt sowie in separaten Sondersendungen, in denen dann ausgewählte Titel im Detail vorgestellt werden. Bands und Musiker*innen aus der Wetterau und (Mittel-) Hessen können bis 06.06.2021 ihre Songs hier einreichen.
#artistathome: Trio Aman Aman mit „Dancing Bats“ & live in Gießen
Teil XI der „Sonntags-Konzert Reihe“, mit der Anka Hirsch (Cello) ihre Musikprojekte während des Lockdowns zu Gehör bringt, präsentiert ihr Trio Aman Aman mit Araceli Fernández González (Gesang) und Marliese Glück (Darbukka): „Dancing Bats“ ist im Rahmen eines Projekts entstanden, das sich mit der Frage: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein“ und dem Thema „Wahrnehmung und Natur mit Kindern“ beschäftigte. Hirschs Komposition beruht auf dem Korvai „Takedina Jon“ (einem südindischen rhythmischen Pattern) und dem Makam „Kurdi“ (extended Jazz Version).
Das Programm von Aman Aman enthält türkische, arabische, spanische und sephardische Lieder und Melodien, Cantigas aus dem Mittelalter, sowie neue eigene Kompositionen, die – am liebsten in ungeraden Rhythmen – durch ihre Originalität bestechen. Am 24.05. sind sie um 16 Uhr unter freiem Himmel in der St. Thomas Morus Kirche in Gießen zu erleben. Eine Anmeldung ist notwendig, das Platzkontingent ist beschränkt. Am Pfingstsonntag treten sie um 15 Uhr auf der Roten Bühne in Eisenbach auf.
#artistathome: Stephanie Wagners „four flutes grooving“ bei Edition Kossack
Manche haben Klopapiertürme gebaut, andere lustige Videos gedreht während des ersten Lockdowns im März 2020. Die Jazzflötistin Stephanie Wagner hat ein grooviges Stück geschrieben, das Flöten von ihrer perkussiven Seite und Beatboxing und Spieltechniken wie „keyclicks“ und „tongue-rams“ zeigt. Fortgeschrittene Flötist*innen haben jetzt die Möglichkeit, das Stück nach Noten nachzuspielen, denn das Querflöten-Quartett „four flutes grooving“ ist jetzt notiert bei der Edition Kossack erschienen; zunächst als Version für vier C-Flöten, im Juni auch als Edition für 2 C-Flöten, Alt-Flöte und Bassflöte. Wie sich das Stück anhört, zeigt Stephanie Wagner im Video: krass…!
#artistathome: Scapsis mit neuem Video „Sag mir“
Mit dem Video „Sag mir“ gibt die Rapperin Scapsis ein klares Statement ab: für Mut, Liebe, Toleranz und Vielfalt und gegen das Segnungsverbot homosexueller Paare, das die römische Glaubenskongregation Ende März ausgesprochen hat.